Gaudiwurm in Pleystein lockt Tausende Besucher
Schlagkräftiger Faschingszug

Elvis lebt, auch wenn er beim Faschingszug mal die Gitarre aus der Hand gab.
Freizeit
Pleystein
08.02.2016
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Schauerliche Perchten zum Fürchten, die Simpsons zum Liebhaben und Elvis lebt noch immer: Der Pleysteiner Faschingszug mit der Katholischen Jugend als Organisator bot den vielen Tausenden Besuchern am Sonntagnachmittag wieder ein buntes Spektakel.

11 Motivwagen und 26 Fußgruppen begeisterten die Besucher, die aus der mittleren und nördlichen Oberpfalz den Weg in die Rosenquarzstadt gefunden hatten. Die Gäste standen beidseits des Marktplatzes und in den Innenstraßen des Orts dicht gedrängt. Der Ideenreichtum schien unerschöpflich. Da wurde der Abgasskandal um eine bekannte deutsche Automarke nicht vergessen, Asterix und Obelix aus der Kiste hervorgeholt, an Star Wars erinnert und sogar das Reinheitsgebot thematisiert. Dazu machten Papageien, Piraten, Kraken, die Sesamstraße, die Simpsons, Barbie und Ken sowie viele weitere Gruppen den Faschingszug richtig bunt.

Zwerge aus Georgenberg


Die Stadtkapelle Pleystein führte mit Altbürgermeister Johann Walbrunn den Gaudiwurm an. Dann folgten zunächst die Gruppen aus Bibershof, das Casino Royal und die vielbeklatschte "süße Verführung" in Form backfrischer Muffins. Sie hatten gleich noch den Minibackofen mitgebracht. Auch die Heidi aus dem Schweizer Bergland fehlte nicht, und die sieben Zwerge aus Georgenberg erinnerten gleich noch ans Feuerwehrjubiläum im Juni. Die Feuerwehr Lohma war mit den Ghostbusters vertreten, und die Perchtengruppe aus dem Pfreimdtal mit ihren Masken flößte fast schon Angst ein.

Der Fordclub mit seinem Motiv "Krankenhaus" hatte ausreichend Pflegepersonal mitgebracht. Die "himmlische Hölle" kam aus dem Nachbarort Waidhaus. Und der Fluch der Karibik war unübersehbar auf einem großen Wagen zu sehen.

Eine echte Augenweide war natürlich der Prinzenwagen. Aus über 10 000 Papierrosen waren ein überdimensionales Martini-Glas, die knallrote Verkleidung für den Traktor und die Limousine für James Bond entstanden. Die Katholische Jugend hatte sich den schlagkräftigen Agenten als Motto auserwählt. Aus dem offenen Fahrzeug heraus grüßten das Prinzenpaar Michael II. und Josefine I. die begeisterten Zuschauer. Mit der Teilnahme von Gruppen aus dem Landkreis Schwandorf, dem Markt Waidhaus und der Gemeinde Flossenbürg mit Bürgermeister Thomas Meiler wird der Pleysteiner Faschingszug zunehmend auch zum Treffen närrischer Gruppen aus der gesamten Region.

Zuschauer begeistert


Die Faszination der Besucher war überall zu hören: Der Faschingszug habe heuer wieder einmal alles bisher Erlebte übertroffen. Ein Lob, das für die Organisatoren Ansporn sein wird, weiterhin mit ihrer Begeisterung den Fasching in der Stadt hochleben zu lassen.

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Weitere Bilder im Internet:

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