OWV Pleystein blickt auf erfolgreiches Jahr
Andere Vereine mitnehmen

Freizeit
Pleystein
02.04.2016
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Der OWV Pleystein bot im vergangenen Jahr ein abwechslungsreiches Programm. Vorsitzende Maria Reber machte in der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Café Enslein deutlich, dass es sich auszahle, mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten.

Reber berichtete, dass die Markierungen an den Wegen wieder vervollständigt wurden. Durch die neuen Schildern könne sich niemand mehr verirren. Entsprechend der Vereinbarung aus der vergangenen Jahreshauptversammlung seien die Wanderziele auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausgerichtet worden.

Dazu habe aber nochmals die Marterlwanderung gehört, die mehr Zuspruch verdient hätte. Den Workshop im Betongießen bezeichnete die Vorsitzende als den momentanen Trend.

Erfolgreicher Kochabend


Wanderungen mit anderen Zweigvereinen zu organisieren, seien sinnvoll, da "die Problematik der Teilnahme" überall gleich sei. Bei der Radtour sei die Resonanz wieder gering gewesen, wohingegen der Tag des offenen Denkmals mit der Turmbesteigung der Stadtpfarrkirche ein toller Erfolg war. Hier habe sich die Zusammenarbeit mit dem Museumsarbeitskreis positiv ausgewirkt.

Die Wanderung auf den Fahrenberg sei der Test gewesen, wie die Markierungen dorthin den Weg weisen. Erfolgreich waren die Kochabende, die deshalb auch wieder in diesem Jahr stattfinden sollen. Positiv wertete Reber die Jugendarbeit im Verein. Insgesamt sei wichtig, den OWV mit neuen Ideen zu erfüllen, die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen zu suchen, um damit bei Veranstaltungen und Wanderungen einen größeren Personenkreis zu erschließen. "Mit der neugestalteten Homepage - verantwortlich dafür ist Konrad Zeitler - präsentieren wir uns bestens", lobte Reber.

Als Markierungswart berichtete Zeitler, dass er in jedem Jahr zwei Wege neu mit Aufklebern markieren wolle. Diese kommen auf kleine Aluminiumbleche und werden je nach Baumart unterschiedlich befestigt. Es sei wünschenswert, dass diese Aufkleber eine längere Lebensdauer hätten. In diesem Jahr will er den Weg nach Reinhardsrieth neu auszeichnen.

Jugendwart Stefan Weig berichtete über Wanderungen für die Kinder, die Mitwirkung beim Kinderferienprogramm der Stadt, dem Kürbisschnitzen mit großer Teilnahme, einem Basteln für Advents- und Weihnachtsschmuck. In diesem Jahr wird die OWV-Jugend wieder mehrere Wanderungen für Kinder anbieten und ins Maislabyrinth entführen.

In ihrer Eigenschaft als Kulturwartin sagte Reber, dass nicht immer genügend Mitglieder kommen, um eigene Feste abzuhalten. Deshalb sei hier Zurückhaltung geboten, was sich auch auf den Kassenstand auswirke. Beim Goldsteigweg sollen heuer zwei Etappen gegangen werden. Eine weitere Wanderung führt auf die Spuren verschwundener Dörfer entlang der Grenze zur Tschechischen Republik. Auch wird wieder zu einem Krimi-Diner eingeladen. Beim Tag des offenen Denkmals steht am 25. September ein historischer Stadtspaziergang an.

Messlatte hochgelegt


Bürgermeister Rainer Rewitzer lobte die Vielfalt der Angebote für die Mitglieder, die aber auch der Stadt und selbst Nichtmitgliedern oder Urlaubern gut tun. Es zeige sich auch, dass die Jugend gut aufgestellt sei. Die Vorschau aufs Jahresprogramm zeige, dass die Messlatte im Verein hochgelegt ist.
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