Abstieg unbedingt vermeiden

Vorsitzender Josef Windirsch (rechts), zweiter Vorsitzenden Sepp Hartung und Bürgermeister Rainer Rewitzer (von links) ehrten die langjährigen Mitglieder des TSV Pleystein, darunter Hans Reber, Franz Schneider, Günther Schmidt, Hans Walbrunn und Hans Bauer. Bild: bey
Lokales
Pleystein
22.04.2015
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Der TSV Pleystein will mit eigenen Spielern die Kreisliga erhalten. Das Verletzungspech könnte diesem Wunsch des Vorsitzenden Josef Windirsch einen Strich durch die Rechnung machen.

In einer Talkrunde mit Gesprächsleiter Reinhard Karl und einer Power-Point-Präsentation ließen Vorstand und Abteilungsleiter des TSV in der Jahreshauptversammlung die wichtigsten sportlichen Ereignisse Revue passieren.

Höhepunkt der Jahreshauptversammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder, die mit der 50-jährigen Treue von Hans Walbrunn, Hans Bauer und Günther Schmidt eine Besonderheit darstellten. Vorsitzender und Abteilungsleiter Fußball, Josef Windirsch, erinnerte an den Aufstieg der Fußballmannschaft in die Kreisliga. Nachdem der Aufstieg sich in einem zehnjährigen Rhythmus nach dem jeweiligen Wiederabstieg wiederholt, war diese Besonderheit in einem Wettbewerb einer bekannten Weißbierbrauerei genannt worden.

Vorrangiges Ziel

Windirsch nannte es vorrangig für den Verein, den Erhalt der Kreisliga mit eigenem Spielermaterial zu sichern. Dies sei bisher aufgrund von Verletzungspech sehr schwierig geworden, bedauerte er. Robert Franz, Abteilungsleiter Ski, berichtete über 45 Tage Laufzeit des Kinderskiliftes am Fahrenberg, so dass von einer sehr guten Ausnutzung gesprochen werden kann. Irene Bock berichtete über die sportlichen Aktivitäten der Turnabteilung, die auch für Kleinkinder die passenden Angebote im Programm habe. Zur Frage der Einbindung von Flüchtlingen in den TSV gab Windirsch eine klare, positive Aussage ab: "Jeder Sportler ist herzlich willkommen." Der Kassenbericht von Herbert Lorenz wurde verlesen.

Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte den TSV eine aus der Stadt nicht mehr wegzudenkende Institution. Als erfreulich und vor allem von anderen Menschen positiv beachtet, nannte der Rathauschef das spürbare Leben am Sportplatz. Er kündigte an, die verkehrsregelnden Maßnahmen vor dem Sportheim heuer durchzuführen. Die Mittel dafür seien im Haushaltsplan enthalten.
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