Als St. Martin seinen Mangel teilte - Neue Interpretation in der Pfarrkirche
Licht in die Welt gebracht

Der Bettler (Markus Süß) freut sich über den Teil des Mantels, der er von St. Martin (Johann Walbrunn) bekommen hat. Bild: bey
Lokales
Pleystein
13.11.2014
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Am Martinstag gedachten die Buben und Mädchen des Kindergartens St. Elisabeth mit Eltern, Großeltern und Gästen in der Kirche dem Heiligen. Schwester Maria Fuchs gab der Erzählung und dem Spiel ein neues Aussehen.

Pfarrer Pater Hans Ring erinnerte an St. Martin, der mit seinem Wirken das Leben der Menschen hell erleuchtet habe. Die Laternen der Kinder seien ein Zeichen der Bereitschaft und des Wunschs, Licht und Wärme in die Welt zu bringen. Der Bettler, dargestellt von Markus Süß, hatte sich auf den Stufen vor dem Altarraum niedergelassen, als St. Martin, wie immer Altbürgermeister Johann Walbrunn, kam und mit ihm den Mantel teilte.

Dann war manches neu: Der Bettler und St. Martin nahmen auf Stühlen Platz und verfielen in einen tiefen Schlaf. Da sieht der Heilige ein Licht. Es ist Gott, der ihn auffordert, das Kämpfen zu lassen und nur noch für die Menschen Licht und Hoffnung zu sein. Als St. Martin aufwacht, legt er Mantel, Schwert und Helm beiseite und gibt auch symbolisch das Pferd zurück. Anschließend führte die Symbolfigur auf dem Pferd den Laternenzug der Kinder durch die Altstadt an. Danach gab es Martinshörnchen aus der Bäckerei Enslein zum Nulltarif. Spenden kamen der Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord zugute. Schwester Maria Fuchs hatte auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Organisation zu unterstützen.
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