Berufung und Sendung ernst nehmen

Lokales
Pleystein
21.03.2015
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Auch der Gottesdienst am zweiten religiösen Tag der Pfarrgemeinde am Donnerstag in der Pfarrkirche St. Sigismund war gut besucht. Pater Thomas Mühlberger: "Am Hochfest des heiligen Josef stellt sich die Frage, inwieweit dieser Heilige zufrieden zurückblicken kann. Ich denke ja, auch wenn sein Leben wohl ganz anders verlaufen ist als geplant."

"In dieser Situation sind wir als Christen. Seit unseren frühesten Kindheitstagen wissen wir, zu welch' hoher Berufung wir bestimmt sind. In der Taufe wird uns das deutlich zugesprochen: ,Du bist Priester, König und Prophet.'" Priester seien in allen Religionen jene, die Zugang zum Heiligsten haben. "Wir alle haben diesen Zugang, am Innigsten in der Kommunion. Priester-Sein schließt auch die Dienste der Versöhnung und der Heilung mit ein."

"Propheten sind keine Wahrsager, sondern jene, die offen sind und andere öffnen für die Gegenwart Gottes in der Welt. Die schweigen können, die aber auch Position beziehen, wo das gefordert ist, die ihre Berufung und Sendung ernst nehmen", fuhr der Prediger fort. Es sei die königliche Würde, die uns niemand nehmen könne, und die Christen in jeden Situationen erkennen, auch in schwierigen und unangenehmen.

Der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela brachte das in seiner Antrittsrede als südafrikanischer Präsident folgendermaßen zum Ausdruck: "Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit."
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