Der Jahrgang 1939 besuchte als erster nach dem Krieg die Volksschule - Wiedersehen
Als die Normalität langsam zurückkehrte

Die Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 1939, die unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Pleysteiner Volksschule besuchten, trafen sich zum dritten Mal seit ihrer Entlassung. Bild: bey
Lokales
Pleystein
28.10.2014
0
0
75 Lenze zählen mittlerweile die Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 1939, der als erster nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Bänke der Pleysteiner Volksschule drückte und deshalb einen gewissen Sonderstatus einnimmt. Es begann der Aufbruch in eine neue Zeit, das Leben normalisierte sich, wenn auch langsam. Am Sonntag trafen sich viele der Ehemaligen zum dritten Mal seit ihrer Entlassung.

Wenn sich die Rentner und Ruheständler über ihre Berufe unterhalten, wird deutlich, dass die hohen Schülerzahlen der Bildung und auch dem späteren Weg nicht geschadet haben. Von den 56 Fünftklässlern sind 26 verstorben. Vor 25 Jahren fand das erste Treffen statt, vor 15 Jahren das bisher letzte Wiedersehen.

Pater Reinhold Schmitt verstand es ausgezeichnet, im Sonntagsgottesdienst mit einfühlsamen und bewegenden Worten auf das Schülertreffen einzugehen. Dafür gab es von den Teilnehmern Anerkennung.

Nach dem Gottesdienst galt ein Besuch der Gräber auf dem Friedhof den verstorbenen Mitschülern, derer man gedachte.

Dem Mittagessen im Gasthof Weig schloss sich ein Rundgang um den Kreuzberg an, dem früheren natürlichen Abenteuerspielplatz der Stadt.

Auch wenn sich viele manchmal täglich begegnen, hatte das Treffen doch einen besonderen Reiz, zumal auch Ehemalige von weit her angereist waren, wie beispielsweise aus der Gegend um Salzburg.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.