Einmalige Atmosphäre

Beim Pleysteiner Adventsmarkt gab es am Sonntagabend fast kein Durchkommen mehr. Bild: bey
Lokales
Pleystein
08.12.2014
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Kleine Budenstadt, stimmungsvolle Musik und viele Leckereien: Der Pleysteiner Adventsmarkt vermittelte wieder eine einmalige weihnachtliche Atmosphäre.

Auf dem Marktplatz standen Buden mit Essen, warmen Getränken und Weihnachtsartikeln. Die "Pleystoiner Bläser" und vor allem die wunderschöne Beleuchtung mit der angestrahlten Kreuzbergkirche sorgten am Sonntagnachmittag bis in die Abendstunden für besinnliche Stunden. Als gegen 17 Uhr der Nikolaus mit Bürgermeister Rainer Rewitzer als Knecht Ruprecht erschien, gab es kein Durchkommen mehr.

Großes Angebot

Gegen 14 Uhr hatte der Rathauschef den Adventsmarkt eröffnet. Es war fast selbstverständlich, dass Holzschnitzereien, Windlichter oder der Weihnachtsschmuck in häuslichen Werkstätten in Handarbeit entstanden. Und auch manche hochprozentige Spezialität schmeckte zumindest nach heimischem Obst. Dazu gab es Schokospieße und Pizza, frische Crêpes, Bratwürste oder zum Jägertee gleich die passenden Rehbratwürste.

Wer sich einen Punsch, Glühwein oder einen Hugo kaufte, konnte an den Stehtischen den Plausch mit Freunden oder Bekannten suchen. Für angenehme Temperaturen sorgten eine Vielzahl von Holzöfen und auch ein offenes Lagerfeuer.

Am Abend ging der einen Kubikmeter große Holzvorrat langsam zur Neige. Um 17 Uhr kam Karl Herrmann als Nikolaus auf den Marktplatz. Im Nu waren er und Bürgermeister Rewitzer von den Kindern umzingelt. Der heilige Mann blätterte in seinem goldenen Buch und erzählte in Reimform über den Adventsmarkt und die Stadt.

Stiefel reichen nicht

Dann gab es kleine gebackene Stiefel für die Kinder. 100 Stiefel hatte die Bäckerei Enslein im Auftrag der Stadt vorbereitet, doch zum ersten Mal reichten die Geschenke nicht für alle Kinder. Gegen 20 Uhr kehrte langsam Ruhe auf dem Marktplatz ein.
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