Einsätze nie identisch

Max Zehent, Vorsitzender der Feuerwehr Pleystein (links), Bürgermeister Rainer Rewitzer, zweite Vorsitzende Carina Völkl (von rechts) ehrten Hermann Piehler, Erich Neuber und Alois Hubmann (von links) für 50jährige Mitgliedschaft. Bild: bey
Lokales
Pleystein
30.11.2015
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Der Kameradschaftsabend der Feuerwehr bietet immer den richtigen Rahmen, für das ehrenamtliche Engagement zu danken, Beförderungen auszusprechen und vor allem treue Mitglieder zu ehren.

Deshalb waren die Ehrungen von Alois Hubmann, Erich Neuber und Hermann Piehler für 50jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Pleystein besondere Momente. Kommandant Markus Völkl gab einen Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr, in dem die Wehr bisher zu 61 Einsätzen gerufen wurde.

Bürgermeister Rainer Rewitzer hatte eine klare Bitte: Haltet weiter die Kameradschaft hoch. Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer nannte Feuerwehren "Eckpfeiler für die Sicherheit der Bürger".

Große Unterstützer

Vorsitzender Max Zehent zeigte sich über den ausgezeichneten Besuch des Kameradschaftsabends im Gasthof Weig sehr erfreut. Dankesworte fand er für Josef Wittmann, Herbert Beugler und das Ehepaar Herma und Karl-Heinz Laube, die in unterschiedlicher Weise die Wehr unterstützt haben. Zehent kündigte für 2019 das 150-jährige Jubiläum der Wehr an, für das im kommenden Jahr die Vorbereitungen beginnen werden.

Der Kommandant freute sich über die Teilnahme vieler junger Feuerwehrmitglieder. Das ablaufende Jahr sei mit 61 Einsätzen sehr arbeitsintensiv gewesen. Es sei aber deutlich zu erkennen, dass die Zahl der Einsätze alljährlich ansteige, sagte Völkl. Mit der Alarmierung zu Lkw-Unfällen, zu einem Gasunfall oder gar der Beseitigung eines Wespennetzes sei die Art der Einsätze ebenfalls recht unterschiedlich. Kevin Pausch wurde vom Kommandanten zum Feuerwehrmann ernannt, Maximilian Zehent darf sich künftig Oberfeuerwehrmann nennen. Eine besondere Beförderung gab es für Konrad Schatz, der nicht mehr in Pleystein seinen Wohnsitz hat, aber dennoch bei den überwiegenden Einsätzen dabei ist. Er wurde zum Oberlöschmeister ernannt.

Einsätze verarbeiten

Bürgermeister Rewitzer nannte die Einsätze der Wehr in ihrer Vielfältigkeit nicht einfach. Der Dank der Stadt gelte für die Bereitschaft zum Dienst am Nächsten. Wichtig sei aber auch, nach einem Einsatz das Geschehene zu verarbeiten und sich zu diesem Zweck zusammenzusetzen, sagte das Stadtoberhaupt, selbst aktives Mitglied der Wehr. Der Dank Rewitzers galt für die Teilnahme an den Funklehrgängen für den lange herbeigesehnten Digitalfunk, aber auch für die Mitwirkung bei kirchlichen und weltlichen Festen.

Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer nannte den Begriff "Kamerad" ein Zeichen eines besonderen Miteinanders. Die Feuerwehrdienstleistenden verdienten Respekt und Achtung, weil ohne deren ehrenamtlichen Einsatz die Gewährleistung des Brandschutzes in Frage gestellt sei. Die Feuerwehren erfüllen täglich Aufträge, die aber nie identisch und vorher nicht planbar seien, sagte der Kreisbrandrat.
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