Fackelzug vorm Fest

Lokales
Pleystein
25.04.2015
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Das Pleysteiner Frühlingsfest hat eine lange Geschichte. Immer wieder neue Vereine traten als Veranstalter auf. Und der "Wassermann" spielte auch eine Rolle

Die Pleysteiner Frühlings- oder Pfingstfeste Mitte der 1920er Jahre hatten der Männergesangverein und der Oberpfälzer Waldverein ausgerichtet. Siegfried Poblotzki hat in seiner Chronik diese Veranstaltungen genau beschrieben, die aber nur eine beschränkte Lebensdauer hatten. Eine Wiederbelebung erfuhren die Pleysteiner Freilichtspiele 1949 durch den Heimat- und Verschönerungsverein. Aber auch die Kreuzberg-Festspiele endeten nach wenigen Jahren.

Am 18. Mai 1989 setzten 18 Pleysteiner mit der Neugründung des Oberpfälzer Waldvereins ein Zeichen zur Erhaltung des Brauchtums in der Stadt. In der Jahreshauptversammlung des OWV dankte Vorsitzende Maria Reber den noch lebenden Gründungsmitgliedern für ihre damalige Initiative und überreichte Urkunden.

Der Gasthof "Wassermann" hatte auch die geschichtliche Verbindung: Im Reim hatte Anton Wurzer, Heimatdichter und Ehrenbürger der Stadt, auf die Besonderheiten des Frühlingsfests und auch auf das Wirtshaus als Veranstaltungsort hingewiesen. Das war allerdings schon 1923, als dem Frühlingsfest ein Fackelzug vorausging mit anschließender Serenade am Stadtweiher und Beleuchtung des Kreuzbergs.
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