Fasziniert von "Fox III"

Lokales
Pleystein
26.11.2014
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Bei der Feuerwehr Miesbrunn wird der weihnachtliche Gabentisch mit kleiner Verzögerung erst Anfang des neuen Jahres gedeckt. Dann erhält sie ihre neue Tragkraftspritze "Fox III".

Dafür greift die Stadt tief in die Tasche. Die Feuerwehr Miesbrunn leistet im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten einen Beitrag, der Freistaat gibt ebenfalls einen Zuschuss. Die Freude über diese neue Errungenschaft ist so groß, dass für die offizielle Übernahme mit gleichzeitiger Weihe für den 31. Mai 2015 ein fulminantes Fest im Kalender eingetragen ist.

In der Jahreshauptversammlung am Samstag im Gasthaus Völkl diskutierten die Teilnehmer das bevorstehende Ereignis ausführlich. Erster Vorsitzender Michael Puff präsentierte zunächst Zahlen. Demnach gehören der Miesbrunner Wehr derzeit 102 Mitglieder an, davon 30 Jugendliche, die in großer Zahl zur Versammlung gekommen waren. Wie ein Blick auf die Veranstaltungen, die man selbst durchführte oder bei denen man mitwirkte, zeigte, hält die Feuerwehr guten Kontakt zu denn Nachbarn. Kassier Herbert Zitzmann informierte über die finanziellen Verhältnisse.

Kommandant Tobias Wittmann hatte ebenfalls einen genauen Jahresrückblick erstellt. Wegen seiner beruflich bedingten Abwesenheit trug Stellvertreter Albert Striegl den Bericht vor. Die sieben Monatsübungen waren schwach besetzt, was sich 2015 ändern müsse.

Der Nachwuchs habe erfolgreich am Wissenstest der Pleysteiner Wehr teilgenommen. Ausführlich ging der Bericht auf den Ankauf der neuen Tragkraftspritze ein, die rund 12 500 Euro kostet. Einsätze hatte die Miesbrunner Wehr 2013 bisher nicht zu leisten.

Bürgermeister Rainer Rewitzer dankte für die Beteiligung am Bürgerfest in Pleystein. In Miesbrunn trage die Wehr zur Prägung des Dorflebens mit bei, sagte der Rathauschef. Ausdrücklich lobte er die Bemühungen um die Fort- und Weiterbildung. "Die dort gewonnenen Erfahrungen können im Ernstfall aus dem Gedächtnis abgerufen werden", meinte der Rathauschef.

Angesichts der Neuaufnahme von Alexander Windirsch in die Jugendfeuerwehr sprach das Stadtoberhaupt Dank für die erfolgreiche Jugendarbeit aus. Die neue Tragkraftspritze, zu der Pleystein den größten Beitrag leiste, erfordere die Schulung von Maschinisten, erklärte Rewitzer.
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