Füchse oft zu schlau

Lokales
Pleystein
23.02.2015
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Die Bitte von Jagdpächter Max Weig in der Versammlung der Jagdgenossenschaft Spielhof, die Hunde im Wald nicht frei umherlaufen zu lassen, war unüberhörbar. Genauso aber auch der Wunsch aus der Jagdgenossenschaft, die Füchse vermehrt zu bejagen.

Bürgermeister Rainer Rewitzer zeigte sich überzeugt, dass die beiden Bitten bei den richtigen Adressaten angekommen sind. Das Pleysteiner Stadtoberhaupt bittet aber auch die Spaziergänger, die am Bocklradweg parken, ihre Hunde ebenfalls nicht unbeaufsichtigt im Wald herumlaufen zu lassen.

Jagdpächter Max Weig hatte am Samstag zum Jagdessen in den Gasthof Weig eingeladen. Angesichts des erstmaligen Besuches von Bürgermeister Rewitzer meinte der 84-jährige Jagdpächter, der neue Bürgermeister sei das vierte Stadtoberhaupt in seiner langjährigen Pachtzeit. Jagdvorsteher Johann Uschold berichtete, dass von der jagdbaren Fläche von 442,5 Hektar für 410 Hektar die Jagdpacht in Höhe von drei Euro ausbezahlt werde. Die Jagdpacht aus der verbleibenden Fläche werde für die Aktualisierung des Jagdkatasters und weitere Ausgaben verwendet. Diese Verfahrensweise auch in diesem Jahr beizubehalten, fand Zustimmung bei den Jagdgenossen.

Abschussplan erfüllt

Kassier Andreas Puff informierte über den Kassenstand, der möglichst niedrig gehalten wird. Die Entlastung des Kassiers und des Vorstands erfolgte einstimmig.

Jagdpächter Max Weig berichtete, dass der Abschussplan erfüllt wurde. Die spätere Forderung nach vermehrtem Abschuss von Füchsen, konterte Weig mit dem Hinweis auf acht erlegte Tiere. Es sei aber nicht leicht, die Füchse richtig vor das Gewehr zu bekommen, bedauerte er.

Der Bürgermeister lobte in charmanter Art das Jagdessen, das auch abhängig von der Qualität des Fleisches sei. Der Dank des Pleysteiner Stadtoberhauptes galt Jagdpächter Max Weig für die Hege und Pflege von Tier und Natur.
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