Fundamentale Arbeit

Der stellvertretende Rettungsdienstleiter Andreas Scheuner und Bürgermeister Rainer Rewitzer informierten sich über Fortschritt der Bauarbeiten. Bild: bey
Lokales
Pleystein
16.10.2015
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Der Bau der neuen Rettungswache in Lohma-Siedlung läuft auf Hochtouren. Davon überzeugten sich bei einem Baustellenbesuch der stellvertretende Leiter des Rettungsdiensts, Andreas Scheuner, und Bürgermeister Rainer Rewitzer.

Auf einem rund 750 Quadratmeter großem Grundstück, einst Standort des Gasthauses Schick, nahe am Kreisverkehr mit der Anbindung an die Autobahn A 6, an die Kreisstraße Richtung Lohma und an die alte B 14, entsteht die 160 Quadratmeter Grundfläche umfassende Rettungswache. Als fixer Zeitpunkt der Inbetriebnahme steht nach Aussage von Scheuner der 1. Januar 2016 fest. Dann werden dort zwei Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes in einer Schicht ihren Dienst leisten. Acht Mitarbeiter werden in Lohma beschäftigt sein.

Der Stadtrat hatte in der Sitzung im Juli für das Bauvorhaben grünes Licht gegeben. Die Rettungswache besteht hinsichtlich der Aufenthalts-, Sanitär- und Nebenräume aus aneinandergereihten Containern, die auf ein Betonfundament gesetzt werden. Zum Zeitpunkt der Baustellenbesichtigung wurde der Fertigbeton für die Fundamente geliefert. Nur die Garage wird in Massivbauweise hergestellt. Deshalb ist Scheuner überzeugt, dass der Zeitplan auch bei einem möglichen Wintereinbruch eingehalten werden kann.

Die Verlegung der Rettungswache von Vohenstrauß nach Lohma hatte im Vorfeld zu großen Debatten geführt. Sie wird mit der besseren ärztlichen Versorgung der Menschen "in der Fläche", besonders in Eslarn, begründet, weil ein Rettungsfahrzeug einen Notfall dort sonst nicht innerhalb von zwölf Minuten erreichen könnte.
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