Hexenkessel mit richtiger Würze

Wie man es dreht und wendet: Im Hexenkessel des TSV war ganz schön Bewegung drin. Bild: bey
Lokales
Pleystein
16.02.2015
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Der Faschingsball des TSV ist einer der Höhepunkte der närrischen Tage in Pleystein. Heuer verwandelte sich der Bachofnersaal in einen echten Hexenkessel. Und die richtige Würze lieferten die "Brezensalzer".

Was lange währt, wird richtig gut. So lässt sich in leichter Abwandlung eines alten Sprichwortes der Faschingsball des TSV Pleystein am Samstagabend im Bachofnersaal auf einen Nenner bringen. Nach dem Einzug des Pleysteiner Prinzenpaars mit seinem Hofstaat und den Tanzauftritten startete die Faschingssause richtig durch. Dabei lieferten die "Breznsalzer" die passende Musik.

Farbenprächtige Nacht

Gegen 21 Uhr begrüßte Josef Windirsch, Vorsitzender des TSV, die Besucher. Bald überwogen die Kostümierten die "in zivil" gekommenen Gäste. Phantastische Ideen - viele der Ballbesucher hatten sich entsprechend dem Motto des Faschings "mystisches Hexenreich" gekleidet - gaben der Nacht einen farbenprächtigen Glanz.

Das Prinzenpaar Stefan III. und Nathalie I. sowie das Kinderprinzenpaar Philipp und Anna-Lena hießen die Narren willkommen. Dann zeigte die Pleysteiner Prinzengarde ihren Gardetanz. Nach kurzer Pause wirbelten die "Funky Shadows" zum Thema "Alice im Wunderland" über den Steinboden. Anschließend übernahmen die "Breznsalzer" die Regie des Abends. Unentwegt, ja sogar mal eine Stunde ununterbrochen, fesselte die Band die Besucher auf die Tanzfläche. Sie machten aus dem Bachofnersaal, was sich beim Faschingszug auf dem Prinzenwagen zeigte: einen echten Hexenkessel.

Der Faschingsball des TSV ist einer der Höhepunkte der närrischen Tage in Pleystein. Heuer verwandelte sich der Bachofnersaal in einen echten Hexenkessel. Und die richtige Würze lieferten die "Brezensalzer".

Absoluter Höhepunkt war die Mitternachtsshow der Prinzengarde. Es ist einfach bewundernswert, was sich die jungen Damen und Herren in den vergangenen Monaten in zig Übungsstunden aneigneten. Ohne jegliche große Hilfe von außen, mit eigenen Mitteln und unwahrscheinlichem Enthusiasmus. Die Herren wirbelten ihre Tänzerinnen durch die Luft, hatten sie dann aber immer wieder fest im Griff. Eine Besonderheit der Garde war der schnelle Kostümwechsel.

Damit machte sie aus dem dunklen, manchmal mit Nebel umgebenen "mystischen Hexenreich" ein einmaliges mitternächtliches Erlebnis. Mit frenetischem Beifall forderten die Besucher eine Zugabe, die die Tänzer gerne lieferten. Anschließend übernahmen die "Breznsalzer" wieder das Kommando und versüßten den Gästen den Abend.
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