Juso-Vorsitzender Michael Gallitzendörfer stellt Ziele des SPD-Nachwuchses vor
Ein Sitz mehr im Stadtrat

Michael Gallitzendörfer. Bild: bey
Lokales
Pleystein
22.11.2014
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Die neugegründete Juso-AG möchte - ohne in Konkurrenz zur Jungen Union zu treten - mehr für das Allgemeinwohl erreichen und eigene Projekte starten. Bei der nächsten Kommunalwahl wollen die Jungsozialen in den Wettbewerb um die Sitze im Stadtrat einsteigen, für einen Erhalt der bisherigen drei SPD-Mandate sorgen und eventuell dazu beitragen, einen vierten Vertreter ins Gremium zu schicken.

Die Führungsriege

In einem Gespräch stellte Vorsitzender Michael Gallitzendörfer seine Ziele und die seiner jungen politischen Freunde vor. Der 23-Jährige arbeitet als Lagerist. Sein Stellvertreter bei den Jusos ist der 20-jährige Isoliertechniker Lukas Piehler. Dazu kommen noch Jasmin Piehler und Jonas Piehler als Schriftführer. Ein großer Stamm von Beisitzern will sich ebenfalls in die Arbeit einbringen. Bei der Gründungsversammlung wählten die Mitglieder diese Führungsriege.

Konkrete Maßnahmen sollen noch vor Weihnachten bei einem Treffen festgezurrt werden, informierte Gallitzendörfer. Wenn auch die nächste Kommunalwahl noch in weiter Ferne liegt, so richtet die Juso-AG ihren Blick auf diese Abstimmung. Mit Blick auf jungen Menschen möchte Gallitzendörfer versuchen, deren politischen Gedanken auf die Richtung der SPD hinzuführen.

Mit dem SPD-Ortsverein erwartet der Juso-Chef keine Probleme, auch wenn die Mitgliedschaft bei seiner jungen Truppe nicht zwangsläufig eine Zugehörigkeit zur Mutterpartei voraussetzt. "Und ohnehin läuft's bei der Pleysteiner SPD sehr gut", meinte Gallitzendörfer.

Aktuelle Pleysteiner Themen, wie den möglichen Einzug einer Vielzahl von Asylanten in das ehemalige BRK-Heim, hat die Juso-AG noch nicht erörtert, erklärte der Sprecher. Bei der Gründung sei dieses Thema noch nicht publik gewesen.

Auf Dauer erhalten bleiben

Um bei den jungen Bürgern bekannt zu werden und auch regelmäßig ihre Arbeit vorzustellen, möchten die Verantwortlichen zu Dämmerschoppen einladen. Einen fixen Rhythmus für Veranstaltungen gibt es nicht. Auf jeden Fall soll die Juso-AG auf Dauer erhalten bleiben und nicht wieder von der Bildfläche verschwinden, wie die frühere Organisation. Das sei vor vielen Jahren die Folge von mangelndem Nachwuchs gewesen, weiß Gallitzendörfer aus den früheren Unterlagen. Aber auch er kennt die heutigen Probleme: Es ist schwierig, Jugendliche für Politik zu interessieren.
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