Maibaumaufstellen gelingt erst im zweiten Anlauf
Baum treibt es auf die Spitze

Per Seilwinde und kräftigen Armen wird der Maibaum nochgezogen. Die Zuschauer im Hintergrund erfreuen sich an dem Spektakel. Bild: bey
Lokales
Pleystein
04.05.2015
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Bis zum frühen Nachmittag stand die über 30 Meter hohe Fichte noch im Pleysteiner Stadtwald. Sicherheitshalber, um jeden Gedanken an einen Maibaumdiebstahl im Keim zu ersticken. Erst kurz vor dem Transport zum Herrenpoint-Weiher durch die Katholische Jugend wurde das von Forstwirt Hans-Peter Wallner ausgesuchte Prachtstück gefällt.

Am Aufstellort selbst wurden die überflüssigen Äste abgesägt, der Stamm geschält, mit Kränzen geschmückt und passend für die massive Halterung vorbereitet. Das Grün der Spitze des Baumes wurde ziemlich umfangreich belassen, ein kleines Manko, wie sich später herausstellte. Gegen 18 Uhr versammelten sich zahlreiche Pleysteiner, vor allem auch viele Kinder, um das Spektakel zu beobachten. Die Katholische Jugend Pleystein hatte zur Maibaumfeier eingeladen. Nach beiden Richtungen mit Seilen gesichert - an den Seilen kräftige Männer - wurde der Baum per Seilwinde mit Michael Neuber am Schaltpult nach oben gezogen und immer wieder mit Stangen abgestützt.

Beim ersten Hochziehen allerdings passierte ein kleines Missgeschick: Die Spitze mit dem vielen Grün brach ab. Flugs zeigte sich Hans-Peter Wallner als "Baumchirurg" und verband den Stamm per Manschette mit der Baumspitze. Diesmal ging die Aktion erfolgreich über die Bühne.
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