Mehr Bürger in den Stadtrat

Die Wahl des neuen Vorstands der Freien Wähler Pleystein ging reibungslos über die Bühne. Das Team besteht aus (von links) Vorsitzenden Hans Helgert, zweiten Vorsitzenden Herbert Stahl, dritter Vorsitzender Claudia Poxleitner, Kassier Hans Schwägerl, Schriftführerin Manuela Vogl, Kassenprüfer und Beisitzer Thomas Parton sowie den Beisitzern Hans Sax und Dr. Peter Trstan. Bild: bey
Lokales
Pleystein
26.10.2015
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Als "sehr, sehr gut" bezeichnete Vorsitzender Hans Helgert in der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Pleystein das Ergebnis der Kommunalwahl 2014. An die Bürger richtete er eine dringende Bitte.

Die Zahl der Mitglieder im Hotel "Regina" war überschaubar. Helgert begrüßte zehn Männer und Frauen. In seinem Rückblick befasste er sich vor allem mit dem der Kommunalwahl 2014.

"Fleißige" Kandidaten

Die Freien Wähler haben nach Überzeugung des Vorsitzenden bei dieser Wahl ein ausgezeichnetes Ergebnis erreicht. "Wesentlich ist, dass die CSU die absolute Mehrheit verloren hat." Allerdings habe dies zu keinen Änderungen im Stadtrat geführt. Seine Partei habe 32,94 Prozent der 39 400 abgegebenen Stimmen geholt. Dies bedeute "einen gewaltigen Anstieg". Nicht zuletzt seien diese Erfolge auf die zahlreichen Wahlveranstaltungen mit fleißigen Kandidaten zurückzuführen. Im Wahlkampf hätten sich die Themen der einzelnen Gruppierungen überschnitten, weil das Interesse der Stadt und ihrer Bürger im Mittelpunkt stehe.

Die laufende Stadtratstätigkeit wurde nach den Worten Helgerts auch nach der Wahl nicht geringer. Sie sei vor allem von den Bemühungen um die Haushaltskonsolidierung geprägt. Eine eindringliche Bitte richtete der Vorsitzende an die Bürger: Der regelmäßige Besuch einer Stadtratssitzung täte der Diskussion zu kommunalen Fragen gut.

Kassier Werner Reger gab den Kassenbericht ab. "Die Kasse ist auf bestem Weg und freut sich auf die nächste Kommunalwahl", beschrieb er in seinem letzten Bericht die finanzielle Lage. Ausführlich begründete Reger seinen Rückzug als Kassier. Altersbedingt und aus familiären Gründen wolle er sich nach zwei Jahrzehnten aus dem Führungsteam zurückziehen, bleibe aber mit den Freien Wählern für immer verbunden. Gleichzeitig kündigte er an, auch seine weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen der Stadt zu beenden.

Barrierefreie Toiletten

Jürgen Güth bat, den Zustand der Toilettenanlage im Rathaus zu verbessern. Finanzielle Probleme dürften kein Argument sein, dies nicht zu machen. Er regte an, den Umbau barrierefrei zu gestalten.
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