Mindestens zwei Jungtiere - Kampf gegen Nässe
Nachwuchs bei Familie Storch

Auf die Störchin kommt in den nächsten Tagen viel Arbeit zu. Sie muss ihren Nachwuchs verpflegen. Bild: tu
Lokales
Pleystein
23.05.2015
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"Es hat länger gedauert, als ich dachte, aber seit Donnerstag haben wir auf jeden Fall zwei junge Störche", sagt freudestrahlend Storchenbetreuer Hubert Schmid. Nach seinen Einschätzungen sind sie höchstens einen Tag alt, "also können noch weitere Junge dazukommen. Eier sind nicht sichtbar, dazu ist das Nest zu tief".

Bald nach der Ankunft des weiblichen Storchs am 9. April im Horst auf dem stillgelegten Kamin des ehemaligen Molkereibetriebs im Stadtgraben Nord legte sie ihre Eier. Die Brutzeit ist nicht genau bestimmbar. Sie beträgt rund 30 Tage, wobei man ja nie genau weiß, wann der eigentliche Brutbeginn ist. Obwohl die Eier über mehrere Tage hinweg gelegt werden, schlüpfen die Jungen doch innerhalb von zwei Tagen.

Viel Nahrung

"Wir können jetzt nur hoffen, dass das Wetter in den nächsten Tagen nicht allzu nass und kalt wird. Grundsätzlich sind Nässe und Kälte nicht gut für den Storchennachwuchs, wie wir ja in den vergangenen Jahren leider mehrfach erfahren mussten", erklärt Schmid.

Andererseits seien jetzt viele Wiesen schon gemäht, so dass der Storch bei der Futtersuche keine nassen Bauchfedern bekäme. "Außerdem sind Regenwürmer, die jetzt an die kleinen Störche verfüttert werden, leichter zu finden", sagt Schmid.
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