Mit letzten Reserven

Lokales
Pleystein
08.11.2014
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Hans-Peter Lang und Kreisrat Max Müllhofer wollten wissen, wie gut sie sind: Der Marathonlauf in Berlin bot Gelegenheit: Kaputt, aber glücklich kamen sie im Ziel an.

Zum ersten Mal in seinem Leben startete Hans-Peter Lang, Gutsbesitzer aus Peugenhammer und Präsident des Bundesverbands der deutschen Wasserkraftwerke, bei einem Marathonlauf. Begleitet wurde der Jurist bei dieser Premiere in Berlin von Kreisrat Max Müllhofer, einem erfahrenen Sportler, der während des gesamten Rennens nicht von der Seite seines Kameraden wich. Im Oberpfälzer-Wald-Dress und mit der Pleysteiner Fahne in der Hand überquerte das Duo nach fünf Stunden und 18 Minuten das Ziel am Brandenburger Tor. Eine Million enthusiastischer Zuschauer und rund 40 Straßenbands sorgten für eine Bombenstimmung entlang der Laufstrecke durch Berlin Mitte.

25 Minuten nach den Topläufern setzten sich Lang und Müllhofer bei diesem 41. Berlin-Marathon um 9.10 Uhr bei Temperaturen von zehn Grad in Bewegung und nahmen die Strecke von 42,195 Kilometer in Angriff. Die mitgereisten Familienangehörigen und Freunde feuerten die beiden kräftig an und trieben sie förmlich in Richtung Ziel. Ständige Begleiter der Läuferscharen waren die pausenlosen Rufe aus den Zuschauerkulissen und die lauten Klänge der Rockbands sowie Sambatrupps. Bis Kilometer 21 gab es keine Probleme. Die spürbar gestiegenen Temperatuten trugen dazu bei, dass der Kampf gegen den inneren Schweinehund bei Kilometer 30 erst so richtig losging. Lang und Müllhofer wurden sichtbar langsamer und nutzten jede Gelegenheit der Nahrungsaufnahme in flüssiger Form oder mittels Obst, um durchzuhalten. Von den 40 000 Männern, Frauen und Jugendlichen, die gestartet waren, erreichten 29 000 das Ziel.
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