Not sehen und Hilfe anbieten

Der Militärverein Pleystein feierte sein 110-jähriges Jubiläum. Ihm (im Vordergrund) folgten die Abordnung des Krieger- und Soldatenvereins Eslarn als Patenverein und die teilnehmenden Pleysteiner Vereine und Organisationen. Bilder: bey (2)
Lokales
Pleystein
30.06.2015
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Ganz im Zeichen des Gedenkens stand der zweite Tag des Jubiläumsfests des Militärvereins Pleystein. Dabei appellierten die Redner den Auftrag der Verstorbenen nicht zu vergessen.

Mit dem Kirchenzug und der Totenehrung am Kriegerdenkmal begann der Sonntag zum 110-jährigen Fest. Unter Mitwirkung der Stadtkapelle Pleystein holte der Jubelverein am Marktplatz seinen Patenverein, den Krieger- und Soldatenverein Eslarn, sowie die anderen Vereine mit ihren zehn Fahnenabordnungen ab.

Beeindruckt beobachtete den Ablauf des Kirchenzuges eine Vielzahl von Urlaubern, die am Hotel "Regina" auf den Omnibus zur Rückfahrt in Richtung Heimat warteten. Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte am Kriegerdenkmal die Totenehrung als zeitgemäß, weil vor allem an die Mitglieder des Militärvereins gedacht werde. Dabei seien aber auch alle Freunde und Gönner des Jubelvereins einzuschließen. Selbstverständlich gelte diese Totenehrung auch den gefallenen Soldaten.

Vorsitzender Johann Neuber hob hervor, dass das Anstreben von wahren Werten im Leben, Mahnung und Auftrag der Verstorbenen sei. Dazu gehöre auch der Wunsch der Verstorbenen im eigenen Land nach Frieden und Versöhnung zu suchen, Gewalt und Terror zu bekämpfen, Not zu sehen und Hilfe anzubieten. Um diese Gedanken zu erfüllen, bedürfe es der Gemeinsamkeit. Mit der Niederlegung eines Kranzes durch Neuber, der Nationalhymne und drei Böllerschüssen endete die Totenehrung. Am Nachmittag gab es noch ein Gartenfest im Biwakzelt. Die angenehmen Temperaturen und die Musik der Hoidlbrummer" lockten viele Besucher an.
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