Pilger hart im Nehmen

Lokales
Pleystein
13.01.2015
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Die Fußwallfahrer haben weite Strecken zurückgelegt. Sie marschieren für den Glauben und finden ihre Erfüllung darin. Neuerdings bewältigen einige sogar die vollen 220 Kilometer nach Altötting. Jene, die gut zu Fuß sind, wollen den Marathon auch künftig absolvieren.

In der Jahresfeier der Fußwallfahrer im Gasthaus Völkl freute sich Pilgerleiter Johann Walbrunn, dass auch Stadtpfarrer Pater Hans Ring und Pater Reinhold Schmitt vom Kreuzbergkloster gekommen waren.

Seit 1969

Er erklärte, dass sich Mitglieder der Pfarrei seit 1969 an der Diözesanfußwallfahrt von Regensburg nach Altötting beteiligen. 1979 hätten zudem fünf Pleysteiner zum ersten Mal ein seit längerem geplantes Projekt in die Tat umgesetzt und seien den 220 Kilometer weiten Pilgerweg von der Rosenquarzstadt nach Altötting auf Schusters Rappen gegangen. Diese Tradition werde jährlich von einigen Pfarrangehörigen fortgesetzt. Walbrunn erinnerte an die Teilnahme an den Fußwallfahrten von Regensburg nach Altötting und nach Maria Kulm in vergangenen Jahr.

Gipfelkreuz gesegnet

Weiter nannte er die Bittgänge sowie die Flurprozession in der Pfarrei und die Präsenz bei der Enzenriether Fußwallfahrt nach Pleystein sowie jener von Waidhaus nach Bor. Höhepunkte seien die Segnung des neuen Gipfelkreuzes mit Prozession, eine Stiftung der Wallfahrergemeinschaft auf dem Plateau des Galgenbergs, und ein Gottesdienst auf dem Kreuzberg gewesen.

Walbrunn dankte allen Pilgern, den Herbergsleuten, Organisationsleiterin Claudia Beugler, dem Gesangstrio Ludwig Putzer, Norbert Puff und Karl Putzer sowie allen Gönnern. Geschenke erhielten Stadtpfarrer Pater Hans Ring, Pater Reinhold Schmitt, Chronist Anton Pöpperl, Josef Schafbauer und Wirt Franz Völkl. Pater Ring lobte den Einsatz der Wallfahrergruppe für den Glauben.
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