Platz für die Jüngsten

Ansprache Stadtpfarrer Pater Hans Ring (links) und Bürgermeister Rainer Rewitzer (Mitte) und Kirchenpfleger Hans Helgert (rechts). Bild: bey
Lokales
Pleystein
11.05.2015
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"Ein Kraftakt ist gemeistert", sagte Bürgermeister Rainer Rewitzer. Der Tag der Einweihung der Kinderkrippe stelle eine enge Verbindung zu den Armen Schulschwestern her.

"Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes." Dieses Zitat aus dem Evangelium stellte Stadtpfarrer Pater Hans Ring in den Mittelpunkt seiner Ansprache zur Segnung der Kinderkrippe am Samstagnachmittag. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Kindergartens St. Elisabeth. In Jesu Worten komme zum Ausdruck, dass Gott seine schützende Hand über die Kinder halte.

In Zukunft investiert

Die Gründerin der Armen Schulschwestern, Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, sei vor genau 136 Jahren gestorben, sagte Rewitzer. Ausdrücklich wies das Stadtoberhaupt auf die einstimmige Entscheidung des Stadtrates 2013 zum Bau der Krippe hin. Sie sei als Zeichen zu verstehen, auch den kleinsten Mitbürgern einen Platz zu geben. "Mit dieser Weichenstellung sorgte der Stadtrat dafür, dass die Kinder in der neuen Einrichtung eine Erziehung genießen, eine Beschäftigung finden und auch für die Zukunft lernen können."

Eine Einweihung sei immer etwas schönes - für Kinder eine Einrichtung einzuweihen, sei etwas ganz Besonderes, meinte der Rathauschef. Eine Krippe könne aber nur eine Ergänzung zur Erziehung im Elternhaus sein. In jedem Fall aber wollte der Stadtrat ein Zeichen setzen, den Eltern zu helfen, die wegen beruflicher Zwänge ihre Jüngsten nicht ständig selbst betreuen könnten.

Kirchenpfleger Hans Helgert sprach von einem "Ort der Geborgenheit" für die Kleinsten. Sein Dank galt allen beteiligten Gremien, die sich für den Bau entschieden haben. In kurzen Zügen streifte er die geschichtliche Entwicklung des Kindergartens St. Elisabeth. Zum guten Umfeld tragen als Betreuerinnen Krippenleiterin Raffaela Stich und Kinderpflegerin Bettina Prem bei, zeigte sich Helgert überzeugt.

In Gottes Hand

Die Kindergartenkinder überbrachten die Glückwünsche zum neuen Bau in Gedichtform. "Gerichtet ist das Haus und sieht gar stattlich aus, der Maurer hat's gemauert, der Zimmerer überdacht und dass es hält und dauert, steht in Gottes Macht." Dazu wünschten die Kleinen mit Liedern Gottes Segen, Gottes Liebe und Gottes Freude. Nach der Weihe der Räume durch Stadtpfarrer Pater Hans Ring nahm die Bevölkerung die Möglichkeit zur Besichtigung wahr.
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