Pleystein darf weiter planschen

Lokales
Pleystein
17.03.2015
13
0

Erneut gab Rainer Rewitzer ein klares Bekenntnis zum Erhalt des Freibades ab, auch wenn eine derartige Einrichtungen immer defizitär sei. Der Bürgermeister kann aber auf Unterstützung bauen.

Der Verein zur Förderung des Freizeitzentrums hat im vergangenen Jahr über 37 000 Euro zum Erhalt der Freizeiteinrichtung zur Verfügung gestellt. Damit wurden laut Vorsitzendem Stefan Kabitschke unter anderem die Ölheizung erneuert und der Sprungturm saniert. Bürgermeister Rewitzer nannte es einen Glücksfall, den Freibadförderverein als Unterstützer zum Erhalt der Pleysteiner Freizeiterrichtung zu haben.

Kabitschke berichtete, dass im April und Mai eine neue Heizungsanlage mit einem schadstoffarmen Brenner und zusätzlicher energieeinsparender Technik eingebaut worden sei. Der Freibadförderverein hat die Kosten von 31 000 Euro getragen. Die Stadt Pleystein hat den Montagekosten-Anteil von 5 000 Euro und den Rückbau des nicht mehr benötigten Kamins übernommen. Der Sprungturm wurde von Grund auf saniert und in den farblichen Vorstellungen des Freibadfördervereins neugestaltet. Ebenso wurden die Durchschreitebecken im oberen Bereich des Freibades neu gestrichen.

Jede Menge Feste

Für beide Maßnahmen hat der Freibadförderverein 6 000 der insgesamt 8 000 Euro Kosten übernommen. Die Jubiläums-Feiern des Freibades und des Fördervereins verlegten die Verantwortlichen wegen des schlechten Wetters auf einen anderen Termin. Der Besucherandrang sei überschaubar gewesen, erklärte der Vorsitzende. Das Terrassenfest am Tag des Viertelfinalspieles bei der Fußball-Weltmeisterschaft sei ein guter Erfolg gewesen, informierte Kabitschke. Beim "Multi-Kulti-Fest" habe der Freibadförderverein trotz schlechten Wetters noch Glück gehabt: Das Essen konnte zum größten Teil noch vor dem einsetzenden Regen verkauft werden.

2014 hat der Freibadförderverein mehr als 37 000 Euro im Sinne der langfristigen Erhaltung der Freizeiteinrichtung investiert, berichtete Kabitschke. Das sei nur möglich gewesen, weil die weit über 50 Unternehmenspartner die Ziele und den Zweck des Vereins unterstützen. Der Vorsitzende kündigte für Samstag, 18. April, einen Arbeitseinsatz für die Mitglieder im Freibad an, zudem für Juli ein Flutlichtschwimmen mit kulinarischen Spezialitäten aus Italien, die Teilnahme am "Multi-Kulti-Fest", am Bürgerfest und die Mitwirkung am Kinderferienprogramm.

Laut Kabitschke steht die Verschönerung der Sonnenterrasse auf dem Wunschzettel. Es sei aber vorher notwendig, diese bautechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. Ebenso stehe eine Dachsanierung an. Außerdem wurde nach den Worten des Vorsitzenden von einem Mitglied angeregt, im Freibad ein W-Lan einzurichten. Das könne mit Hilfe einer privaten Initiative erfolgen.

Großes Engagement

Die Stadt könne sich glücklich schätzen, einen Freibadförderverein "im Kreuz" zu haben, sagte Bürgermeister Rewitzer angesichts der hohen Investitionen in die Einrichtung. Das finanzielle Engagement verdiene höchste Anerkennung. "Der Sprungturm ist jetzt beim Betreten des Bades wieder ein Blickfang", lobte Rewitzer. Damit könne sich das Pleysteiner Freibad auf Landkreisebene sehen lassen, betonte er.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.