Pleysteiner Stadtrat pflegt auch bei schwierigen Themen offenen Umgang - Dank an neuen ...
Ehrliche Diskussion ohne Keule

Lokales
Pleystein
19.12.2014
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Harmonie und bestes Einvernehmen trotz manch schwieriger Themen prägen die Arbeit im Pleysteiner Stadtrat. Nach der erfolgreichen Arbeit des Stadtrats sieht Bürgermeister Rainer Rewitzer auch für die Zukunft das "Miteinander" als die große Aufgabe des Gremiums. "Nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir unsere Ziele erreichen."

Bürgermeister Rainer Rewitzer hielt nach der erst kürzlich stattgefundenen Bürgerversammlung seinen Jahresrückblick in komprimierter Form und beschränkte sich auf das Wesentliche. Noch vor den Details über die Erfüllung städtischer Aufgaben dankte das Stadtoberhaupt für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Fraktionen. Der Bürgermeister machte deutlich, dass bei den Haushaltsplanungen oft nicht die Notwendigkeit späterer Aufgaben erkannt werden könne. 2013 habe die Stadt mit umfangreichen Baumaßnahmen ihre Absicht zur Sicherung des Schulstandorts Pleystein umgesetzt.

Klostersanierung 2015

Im kommenden Jahr gelte es, mit der Sanierung des Kreuzbergklosters zu beginnen. Als wichtig nannte es Pleysteins Stadtoberhaupt, die Renovierung des Dachs der Friedhofskapelle im Haushaltsplan aufzunehmen. Ausdrücklichen Dank sprach er der Bevölkerung für das Engagement im Ehrenamt aus.

Eine Jahresabschlusssitzung sei immer der Augenblick, eine gewisse Harmonie im Stadtrat herzustellen, meinte CSU-Sprecher Josef Windirsch. Das dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das neugewählten Gremium viele unangenehmer Themen zu besprechen hatte. Die offene und ehrliche Art der Diskussion sei hier besonders zum Tragen gekommen, sagte Windirsch.

FW-Sprecher Hans Helgert bescheinigte Bürgermeister Rewitzer, seine bei Amtsantritt angebotene offenen Zusammenarbeit immer praktiziert zu haben. Bei der Arbeit im Stadtrat sei es wichtig, Lösungen untereinander zu finden. "Kontrovers diskutieren ja, aber ohne die Keule herauszuholen", meinte der FW-Sprecher.

Helmut Rewitzer (SPD) dankte dem Bürgermeister dafür, dass er bei seiner Arbeit über den Tellerrand der "CSU-Familie" blicke. Rainer Rewitzer habe seine Versprechungen und Ankündigungen wahrgemacht. Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang nutzte die Gelegenheit, um Monika Walbrunn, die Ehefrau von Altbürgermeister Johann Walbrunn, für ihre Bemühungen zur Verschönerung des Ortsbildes durch die Gestaltung der Außenanlagen zu danken.

In den Dank schloss sie auch Corinna Rewitzer, Ehefrau des amtierenden Stadtoberhaupts, ein, die ebenfalls Wert auf schöne Außenanlagen lege und zudem noch den Tisch zu den Stadtratssitzungen stets jahreszeitlich entsprechend dekoriere.

Dank an Verwaltung

Der Bürgermeister und die Fraktionens-Vertreter sprachen den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, voran Geschäftsleiter Günter Gschwindler und Kämmerin Stefanie Polat-Schieder, den Dank für die hervorragende Zusammenarbeit aus. Dies galt auch für den Bauhof der Stadt.
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