Poesie und Gesang

Altbürgermeister Johann Walbrunn und TSV-Vorsitzender Josef Windirsch gratulierten TV-Chef Klaus Nigg (von rechts) zum Jubiläum. Bild: dob
Lokales
Pleystein
01.10.2014
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Mit einer Abordnung des Patenvereins TSV Pleystein war auch Johann Walbrunn zum TV-Jubiläum nach Vohenstrauß gekommen. Der Altbürgermeister hatte sich bei seiner Laudatio einiges einfallen lassen.

Mit einer bemalten Keramik-Kachel, die als Wandschmuck dient, gratulierte der TSV Pleystein dem TV Vohenstrauß beim Kommersabend zum 150. Geburtstag. Altbürgermeister Johann Walbrunn und TSV-Vorsitzender Josef Windirsch gratulierten auch im Namen des Bürgermeisters Rainer Rewitzer und des Waldthurner Rathauschefs Josef Beimler.

Jubiläums-Toast

Walbrunn stimmte mit dem selbstverfassten Gedicht "Ein Hoch auf das Geburtstagskind" auf seine Rede ein. Natürlich untermauerte das ehemalige Stadtoberhaupt seinen Auftritt mit einer Gesang-Einlage und rief einen Jubiläums-Toast aus, in dem alle Gäste in der Stadthalle lautstark einstimmten.

Gerne hatte der Nachbarverein die Patenschaft übernommen, gestand Walbrunn, der auf die jahrzehntelangen Verbindungen einging und viele Parallelen zog. Vor allem Hans Mundl, Helmut Weig, Fritz Koller, Manfred Jeschke, die Bayerls, Karl Walbrunn, Helmut Schön und etliche andere hätten daran erheblichen Anteil. Viele führende Vereinsmitglieder hätten Pleysteiner Wurzeln und könnten nun auf eine erfolgreiche TV-Geschichte zurückblicken. "Aus einem winzigen Funken wurde eine mächtige Flamme", versicherte Walbrunn.

Die Männer der ersten Stunde zeigten sich beherzt und gründeten mit Idee und Tatkraft den Verein. Bis heute werde der TV mit Gemeinschaft und Leben erfüllt. Dazu brauche es Mut, viel Ausdauer, aktive Leute und Mitstreiter, gute Freunde, eine glückliche Hand und zielgerichtete Entscheidungen.

Diese Attribute waren selbst in schwierigen Zeiten beim TV Vohenstrauß immer gegeben, lobte Walbrunn. "Man kann alles nur leisten, wenn das Umfeld stimmt und wer will, findet dazu Wege". Die Organisation mit ihren vielen Sparten habe sich prächtig entwickelt. Für viele Sportler sei der Verein wie ein zweites Zuhause mit einem starken Wir-Gefühl, das in vielen Familien und Freundschaften Generationen überdauerte.

Lob für Jugendarbeit

Walbrunn stellte auch den hohen Wert der Kinder- und Jugendarbeit heraus, der durch den TV geleistet werde. "Sport ist aus der Gesellschaft nicht wegzudenken, und aus ihrem Leben schon gar nicht", unterstrich der Sprecher. Walbrunn wünschte abschließend stets "Impulse für eine lebendige Zukunft, dann kann der Turnverein auch die nächsten 150 Jahre mutig beschreiten". (Seite 33)
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