Rathauschef Rainer Rewitzer steht Bürgern in Versammlung Rede und Antwort
Stadt baut weiter Schulden ab

Bürgermeister Rainer Rewitzer (rechts) informierte am Donnerstag in der Bürgerversammlung etwa 90 Zuhörer über Neuigkeiten rund um die Großgemeinde. Dabei entbrannte eine Diskussion um die Umnutzung des ehemaligen BRK-Heims in eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Bild: bey
Lokales
Pleystein
28.11.2015
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Ausführlich informierte Bürgermeister Rainer Rewitzer in der Bürgerversammlung am Donnerstag über die Finanzlage, die Bevölkerungsentwicklung und die abgeschlossenen Baumaßnahmen der Stadt. Dabei hob er hervor, dass aufgrund des Verzichtes auf die Aufnahme von Krediten ein Abbau des Schuldenstands bis Ende des Jahres auf rund drei Millionen Euro möglich ist. Damit sinkt die Pro-Kopf-Verschuldung auf 1230 Euro.

Rewitzer bedauerte, dass die Stabilisierungshilfe des Freistaats im laufenden Jahr auf 50 000 Euro gekürzt worden war. Dem gegenüber steht eine Erhöhung der Kreisumlage um knapp 40 000 Euro auf jetzt 835 147 Euro. Als wesentliche Baumaßnahmen der Stadt nannte er den Ausbau der öffentlichen Wasserversorgung in den Ortsteilen unterhalb des Fahrenbergs und im oberen Zottbachtal.

Baumfällarbeiten sinnvoll

Laut gewordene Kritik an den Baumfällarbeiten wies Rewitzer mit dem Hinweis auf die Verkehrssicherungspflicht der Stadt zurück. Dazu zeigte er Bilder mit "kranken" Bäumen, die eine Gefahr für die Allgemeinheit bedeutet haben. Dies gelte auch für die Bäume am Stadtweiher. Beim Fällen von Bäumen hole sich die Stadt grundsätzlich die Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde.

Zum Thema Barrierefreiheit hatte er Bilder der kürzlich abgesenkten Gehwege am Zimmer- und Marktplatz mitgebracht. Als Ziel für die Zukunft nannte das Stadtoberhaupt die Stadtsanierung unter Zugrundelegung des städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Dabei sei die Mitwirkung der Bevölkerung gewünscht. Rewitzer sprach auch den Fortbestand der Zottbachtalschule an, für die bis 2017 Planungssicherheit bestehe.

Im Bereich Tourismus erkannte der Rathauschef bei den Gäste- und Übernachtungszahlen eine gewisse Stagnation. Die Übernachtungszahlen pendeln sich bei 15 000 ein, die Gästezahlen bei rund 3000. Im Freizeitzentrum seien in diesem Jahr Einnahmen von 46 200 Euro erzielt worden. "Das zweitbeste Ergebnis seit 2013", freute sich der Bürgermeister. Gerade der Freibadförderverein erbringe dort für die Stadt erhebliche Leistungen und habe in den vergangenen Jahren rund 125 000 Euro eingebracht.
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