Rewitzer freut sich über Spende - Beschädigte Hochsitze ein ständiges Ärgernis - Abschussplan ...
Jagdgenossen haben Spendierhosen an

Lokales
Pleystein
08.11.2014
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Die Jagdgenossen spendieren der Stadt auch 2015 wieder 2000 Euro für den Wegebau. Das war der erfreuliche Aspekt der Versammlung am Donnerstag im Gasthof Weig. Peter Wild dagegen sah weniger Erfreuliches in der Natur: Ihm wurden mehrere Hochsitze beschädigt. Mit äußerst wachsamem Auge will der Jagdpächter deshalb künftig seine Hochsitze beobachten, um von vornherein Schäden im Keime zu ersticken. Vorsteher Hans Weig informierte, dass das Jagdkataster jetzt auf aktuellem digitalen Stand sei. Sein Dank galt Josef Schneider, der dafür viel Einsatz brachte. Schneider stellte den Kassenbericht vor. Dem war zu entnehmen, dass die Stadt 2014 bereits 2000 Euro für Verbesserungsmaßnahmen an Wald- und Feldwegen erhalten hatte. Die Entlastung erfolgte problemlos. Bei Neuwahlen wurden Hans Weig und Stellvertreter Hans Zehentan an der Spitze einstimmig bestätigt. Schneider führt weiterhin Kasse sowie als Schriftführer die Annalen der Genossenschaft. Beisitzer sind Josef Hartwig (wiedergewählt) und Jakob Bauer (neu). Die Kasse prüfen Max Müllhofer und Franz Schaller. Die Entscheidung, der Stadt auch 2015 Geld in gleicher Höhe zu überweisen, blieb ohne Widerspruch. Über diese Großzügigkeit freute sich Bürgermeister Rainer Rewitzer. Im laufenden Jahr seien mit der Spende bereits 60 Baggerstunden und 15 Walzenstunden beim Waldwegebau mit finanziert worden, sagte das Stadtoberhaupt. Wild präsentierte dann Bilder, auf denen zerstörte Hochsitze zu sehen waren. "Keiner will's gewesen sein", meinte er zu einem Hochsitz, der ursprünglich seinen Platz in der Nähe der Wegebauarbeiten hatte. Am Galgenberg fand der Jagdpächter Bodenfliesen und Dachziegel. Über andere dort entdeckte Ungereimtheiten will er sich noch bedeckt halten, deutet aber rechtliche Schritte an. Der Abschussplan wurde von Wild erfüllt, weil auch 2014 wieder ein Drittel Fallwild zu beklagen war. Eine für Fischweiherbesitzer eher unangenehme Feststellung hat Wild auch gemacht: Der Fischotter ist zurück. Ein Exemplar dieses seltenen Tieres wurde im Straßenverkehr getötet.
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