Sanierung statt Neubau

Die Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß saniert die Geschäftsstelle am Pleysteiner Marktplatz. Der Stadel (rechts) mit dem großen Tor wird in die Erweiterung mit einbezogen. Das große Holztor verschwindet und wird durch ein Fenster ersetzt. Das Logo an der Giebelseite wird weitgehend seinen Platz beibehalten. Bild: bey
Lokales
Pleystein
19.12.2014
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Der Pleysteiner Marktplatz erhält an seinem Eingang mit der Renovierung und Umgestaltung des Gebäudes der Raiffeisenbank eine kosmetische Auffrischung.

Das bestehende Gebäude ist in die Jahre gekommen und weist Nässeschäden auf. Der Stadtrat erteilte dem Antrag der Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß auf Erteilung des Vorbescheides zum Umbau und zur Erweiterung der Geschäftsstelle am Pleysteiner Marktplatz 34 einschließlich einer Werbeanlage einstimmig das Einvernehmen.

Bürgermeister Rainer Rewitzer machte das Gremium mit den Überlegungen im Vorfeld der Planeinreichung bekannt. So sei ein gänzlicher Neubau oder nur eine Sanierung diskutiert worden. Letztlich sei die Entscheidung zugunsten der Sanierung und Erweiterung gefallen. Diese bezieht sich auf den angrenzenden Stadel, der optisch von einem großen hölzernen Tor geprägt ist. Dieses Holztor wird durch eine Verglasung ersetzt. Dahinter werden Aufenthalts- und Besprechungsräume eingerichtet.

Fassade bleibt

An der Fassade ergeben sich laut dem Stadtoberhaupt keine großen Änderungen, selbst das bestehende Logo an der Giebelseite soll erhalten bleiben oder nur etwas verschoben werden. Die Werbeanlage an der Fassade wird im Außenputz weitgehend unauffällig verschwinden. Die farbliche Anpassung des Gebäudes erfolgt im Rahmen des Ensembleschutzes.

Josef Rewitzer aus der Altstadt, besser bekannt als "Rewitzer-Schneider" und somit auch nur Namensvetter zum VdK-Ortsvorsitzenden Josef Rewitzer, hatte in der Bürgerversammlung die Beseitigung einer Haustreppe beim sogenannten "Braumeisterhaus" in der Neuenhammer Straße beantragt. Laut Franz Schaller, Bibershof, dem Betreuer des Hauseigentümers, könnte die Fußgänger behindernde Eingangsstufe beseitigt werden.

Hans Helgert sah jedoch in dieser pauschalen Zustimmung ein Problem, weil die Frage sei, ob die Vermögens- und Immobilienverwaltung in der Betreuungsaufgabe enthalten sei. Das sah auch Zweite Bürgermeisterin Andrea Lang so. Dr. Hans Kirschsieper bat vor Beseitigung des Hindernisses, auch die Interessen des Denkmalschutzes nicht außer Acht zu lassen. Einstimmig entschied der Stadtrat, nach Vorliegen der rechtlichen Absicherung die Treppe beseitigen zu lassen.

Die Frage nach dem momentanen Baufortschritt in der Kindertagesstätte beantwortete Hans Helgert. Noch in dieser Woche sei der Umzug von Gruppen beabsichtigt. Außerdem werde voraussichtlich noch in dieser Woche die Betriebserlaubnis, maßgeblich auch für die Gewährung der Zuschüsse, erteilt. Mit der Erweiterung stehen den Buben und Mädchen im Kindergarten und der Kindertagesstätte rund 500 Quadratmeter zur Verfügung, betonte Helgert.

Helmut Rewitzer bat, die Fütterung der Wasservögel am Stadtweiher zu reglementieren. Dank der übereifrigen Fütterung hätten sich dort fast alle "Enten aus dem östlichen Landkreis" versammelt. Deshalb solle wie in der Vergangenheit eine Futterstelle im Bereich der Treppe eingerichtet werden. Der Rathauschef wünscht auch, auf die Art der Futtermittel zu achten.

Klagen über Busfahrer

Dank des von Stadtrat Hans Kick, Lohma, weitergegebenen Rederechts beklagte sich Karl Hanauer, Lohma, über das Verhalten eines Schulbusfahrers. Dieser würde die Kinder nicht an der vorgesehenen Haltestelle beim Buswartehäuschen aussteigen lassen.

Bürgermeister Rewitzer und Geschäftsleiter Günter Gschwindler sicherten zu, mit der Firmeninhaberin zu sprechen, auf die Beachtung der vorgegebenen Haltestellen aufmerksam zu machen und gleichzeitig für den weiteren Fall der Missachtung eine Abmahnung anzudrohen.
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