Schützen als Stützen

Die beiden Miesbrunner Meister- und Aufstiegsmannschaften im Rathaussaal mit Gauschützenmeister Stefan Brandmiller (links), Bürgermeister Rainer Rewitzer (Zweiter von rechts) und Schützenmeister Willi Striegl (Zweiter von links). Bezirksschützenkönigin Nicole Wittmann trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Pleystein ein. Bild: tu
Lokales
Pleystein
09.10.2014
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Eine ruhige Hand und ein sicheres Auge sind Voraussetzungen, um im Schießsport erfolgreich zu sein. Ebenso gehört intensives Training dazu - und eine Portion Glück. Zwei erfolgreiche Miesbrunner Schützenmannschaften wurden nun im Rathaus empfangen.

Die Saison 2013/14 schlossen das Luftgewehrteam sowie die Luftpistolenmannschaft des Schützenvereins Einigkeit Miesbrunn im Grenzgau Vohenstrauß mit zwei Meisterschaften ab. Verbunden war dies mit den Aufstiegen in die nächsthöheren Klassen.

So sind die Luftgewehrchampions mit Nina Heinle, Manuela Vogl, Ilona Grötsch und Nicole Wittmann seit drei Jahren ungeschlagen und schafften im unaufhaltsamen Durchmarsch den Aufstieg von der B- in die A-Liga und jetzt von der Gau- in die Gauoberliga. Das Luftpistolenteam, bestehend aus Franz-Josef Frischholz, Alexander Vogl, Gerhard Voith und Georg Grötsch, realisierte in diesem Jahr souverän den Aufstieg von der C- in die B-Klasse.

Am Samstag empfing Bürgermeister Rainer Rewitzer im Rathaussaal die zwei Meisterkader sowie die Schützenmeister Willi Striegl und Christian Gatzky sowie Gauschützenmeister Stefan Brandmiller aus Grub. "Es ist mir eine große Freude, neben den Funktionären von Verein und Gau vor allem die Champions begrüßen zu dürfen. Die Erfolge verdienen es, auch von der Kommune entsprechend gewürdigt zu werden", so sagte das Stadtoberhaupt. Die kontinuierliche Arbeit, die in dieser 1957 gegründeten Gemeinschaft seit vielen Jahren im sportlichen und im wichtigen gesellschaftlichen Bereich geleistet werde, zahle sich nun aus.

Dorf nach vorne gebracht

Rewitzer erinnerte an das 50. Gründungsjubiläum, das vor sieben Jahren in gebührendem Rahmen gefeiert worden sei, und an verdiente Schützen. "Hoffnungsträger wie zum Beispiel die acht Mitglieder der Meisterteams sind Garanten dafür, dass die Arbeit der Vereinsgründer in ihrem Sinne fortgeführt wird und dass es in diesem Verein weiter aufwärts geht. Die Nachwuchsförderung ist vorbildlich, und aus dem florierenden Dorfleben sind die Schützen als eine der Stützen nicht mehr wegzudenken."

Kameradschaft vorbildlich

Die Führung mit Striegl an der Spitze engagiere sich seit Jahrzehnten in mustergültiger Weise und lenke das Schützenschiff in die richtigen, zukunftsweisenden Bahnen. "Hier stimmen die Kameradschaft, der Trainingsfleiß sowie die Disziplin, und auch die Pflege der Geselligkeit wird nicht vergessen. Möge dieser Geist weiterhin die Geschicke im Verein positiv beeinflussen, dann werden noch so manche Meisterschaften gefeiert werden können. Stolz ist auch die politische Kommune, dass mit Nicole Wittmann aus Lohma die Bezirksschützenkönigin aus dem Bereich der Großgemeinde Pleystein kommt", schloss Rewitzer.

Schützenmeister Striegl dankte dem Bürgermeister "für diesen großartigen Empfang, der in anderen Orten keine Selbstverständlichkeit ist und der einmal mehr deutlich macht, dass die Stadt Pleystein auch für den Sport enorm viel übrig und bei allen vorgebrachten Anliegen immer ein offenes Ohr hat". Gauschützenmeister Brandmiller sparte ebenfalls nicht mit lobenden Worten für die erfolgreichen Miesbrunner Kameraden und hob zudem die Präsenz von Bezirksschützenkönigin Nicole Wittmann aus Lohma am Oktoberfestzug in München heraus. Mit der Eintragung ins Goldene Buch und einem Umtrunk fand dieser Teil der Feier seinen Abschluss.

Nahtlos weiter mit dem Programm ging es im Schützenheim Miesbrunn mit einem Essen. Striegl wusste es zu schätzen, dass zu diesem gemütlichen Part zusätzlich vor allem Gauehrenschützenmeister Michael Olbrich aus Waidhaus, Altbürgermeister Johann Walbrunn und Ehrenmitglied Hermann Schneider aus Pleystein gekommen waren. Ein Wermutstropfen war die Verabschiedung von Nina Heinle, die zu ihrem Stammverein "Grenzland Waldheim" zurückkehrt.
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