Sprung ins Wasser wird teurer

Am Wochenende haben die Mitglieder des Freibadfördervereins mit der Reinigung des Daches der Freizeitanlage wieder einen erheblichen Beitrag zur Kosteneinsparung geleistet. Sie entfernten das zwischen den Gummimatten der Absorberanlage gewachsene Unkraut. Diese Arbeiten waren notwendig, um die Heizleistung der Absorberanlage aufrechtzuerhalten. Bild: bey
Lokales
Pleystein
24.04.2015
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Heimlich, still und leise hat der Pleysteiner Stadtrat bereits am 10. Februar eine Erhöhung der Gebühren für die Benutzung der Freizeitanlage beschlossen. Betroffen sind davon vor allem die Gäste des Freibads.

Bürgermeister Rainer Rewitzer und Kämmerin Stefanie Polat-Schieder rechtfertigten in einem Gespräch die Erhöhung der Benutzungsgebühren mit den Investitionen zur Bestandserhaltung und auch als richtigen sowie notwendigen Schritt zur Haushaltskonsolidierung. Dies war nach den Worten der Kämmerin auch die Erkenntnis des Stadtrates. Mit welcher Mehrheit allerdings die Entscheidung zur Gebührenerhöhung getroffen wurde, war nicht zu erfahren.

Die Erhöhung wird von Bürgermeister und Kämmerin neben den Kosten für die Bestandserhaltung auch mit der Gewährung der Stabilisierungshilfe durch den Freistaat Bayern begründet. Damit zeige die Stadt Pleystein den Willen, auch freiwillige Leistungen unter deren Begriff die Aufwendungen für eine Freizeitanlage fallen, einer konsequenten Prüfung zu unterziehen.

"Noch sozialverträglich"

Die Erhöhung um 25 Prozent bezeichnete Polat-Schieder noch als "sozialverträglich". Bei der Festsetzung der Preise wurden nach den Worten des Bürgermeisters Vergleiche mit anderen Freizeiteinrichtungen in der näheren Umgebung getätigt. Es stehen jetzt folgende neue Preise an der Anschlagtafel: Tageskarte für Erwachsene 3,50 Euro (bisher 3 Euro), Jugendliche nach Vollendung des 16. Lebensjahres bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, Schüler, Studenten, Erwerbslose, Rentner, Schwerbehinderte 2,50 Euro (2 Euro), Kinder nach Vollendung des 6. Lebensjahres bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 1,50 Euro (1 Euro). Einzelkarten von Montag bis Freitag ab 17 Uhr: Erwachsene 2 Euro (unverändert), Jugendliche nach Vollendung des 16. Lebensjahres bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und der weitere in Ziffer 2 genannte Personenkreis 1,50 Euro (unverändert), Kinder 1 Euro (0,50 Euro).

Die Zehnerkarten für Erwachsene kosten künftig 30 Euro (25 Euro), die Zehnerkarten für Jugendliche 20 Euro (17,50 Euro), Zehnerkarten für Kinder 10 Euro (7,50 Euro). Die Jahreskarten für Erwachsene steigen von 50 Euro auf 60 Euro, die Jahreskarten für Jugendliche von 30 auf 40 Euro und für Kinder ab dem 6. Lebensjahr bis zum vollendeten 16. Lebensjahr von 17,50 Euro auf 20 Euro.

Familienkarte 80 Euro

Die Familienkarten (mit Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr) kosten 80 Euro (70 Euro), die Familienkarten (mit Kindern nach dem vollendeten 18. Lebensjahr bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, die Schüler oder Studenten sind) 90 Euro (70 Euro), Familienkarten (mit Kindern nach dem vollendeten 18. Lebensjahr bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, die erwerbslos, Rentner, schwerbehindert sind oder freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst leisten) 90 Euro (70 Euro). Unverändert bleiben die Eintrittsgelder bei Gruppenkarten für Schüler in Begleitung von Lehrkräften von Montag bis Freitag,, Jugendgruppen ab 12 Personen und Behindertengruppen ab 12 Personen; ebenso gleich bleibt der Preis bei Urlauberfamilienkarten.

Bei der Benutzung der Minigolfanlage müssen Erwachsene für ein Spiel künftig 3 Euro bezahlen (1,50 Euro), Kinder mit dem Kinderschläger 2 Euro (1 Euro). Die Zeltplatzgebühr steigt pro Person und Übernachtung von 3,50 Euro auf 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für das Freibad; für Müllentsorgung und Stromversorgung wird bei 3 bis 5 Übernachtungen ein Pauschalbetrag von 10 Euro fällig (5 Euro), bei sechs bis zehn Übernachtungen steigt der Betrag von 10 Euro auf 20 Euro.
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