Traditionelle Bastel- und Klöppelarbeiten als Touristenattraktion
Handwerk trifft Kunstwerk

Der Hutzanachmittag des Tourismusbüros gab einen Einblick, wie die Bürger zu Hause an langen Wintertagen die Zeit sinnvoll vertrieben. Bild: tu
Lokales
Pleystein
05.01.2015
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Im Café Enslein fertigte Klöpplerin Maria Puff auf Initiative des Tourismusbüros feine Spitzen durch Verflechten von Fäden, die auf Holzstäbe gewickelt waren. Die nach einer Vorlage, auch Klöppelbrief genannt, auszuführenden Fadenverschlingungen befestigte die Expertin vor rund 70 staunenden Urlaubern mit Stecknadeln auf dem Klöppelkissen.

Barbara Vollath führte die Gäste in die Hardanger-Stickerei aus Skandinavien ein. Sie zeigte ihnen beim gut besuchten Hutza-Nachmittag, wie man mit aufwendigen Stickideen stilvolle Akzente auf der Tafel als edlen Tischschmuck, im Wohnzimmer oder an den Wänden setzt, zum Beispiel mit einem klassischen Alphabet-Stickbild. Ihre Enkelin Maria Müller bastelte wunderschöne Sterne aus Perlenmaterial, und Schnitzer Anton Pöpperl erläuterte in Theorie und Praxis das Holzschnitzerhandwerk.

Bürgermeister Rainer Rewitzer wies die Gäste in seinem Willkommensgruß auf die Sehenswürdigkeiten in der Region hin und lobte die gelungene Präsentation traditioneller Künste. Ferner ging er noch auf die Pflege bodenständigen Brauchtums und auf das früher so beliebte "Hutzagehen" der Bürger, vor allem an langen Winterabenden, ein.
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