"Tränklers Puppentheater" begeistert Pleysteiner Kinder
Besser als Multimedia

Eugen Tränkler suchte mit dem Räuber Hotzenplotz in der Hand den Kontakt zu den Kindern, um ihnen die Angst zu nehmen. Bild: bey
Lokales
Pleystein
30.04.2015
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Das Puppentheater hat auch in der Zeit von Multimedia seinen Reiz nicht verloren. Zumindest bei der ersten Aufführung des Stücks "Der verzauberte König" war das Zelt von "Tränklers Puppentheater" am Zimmerplatz voll besetzt.

Vor der Aufführung trat Puppentheaterchef Eugen Tränkler vor die Bühne, brachte den Räuber Hotzenplotz mit, ging mit der Figur durch die Reihen und nahm damit den Kindern die Angst vor dem Gegenspieler des Kasperl. Dann kam der vom Husten arg geplagte König ins Bild. Die böse Hexe Knickebein hatte ihm verzauberte Beeren gegeben, klagte der arme König.

Aber es dauerte nicht lange, da kam als Retter in der Not der Kasperl daher. Mit seinem Freund Seppl, der so schlecht hörte, dass ihn die Kinder aus vollster Kehle rufen mussten, wollte er beim Wurzl im Wald Früchte holen, um dem König zu helfen. Doch der ausgebüxte Räuber Hotzenplotz macht den beiden große Probleme. Mit vollster Lautstärke begleiten die Kinder dieses Versteckspiel. Die Hexe verzauberte schließlich den Seppl und Wurzl in Blume und Rabe. Dem Kasperl blieb nichts anderes übrig, als mit List und Tücke Knickebein in einen Sack zu packen, mit ihrem Hexenstab seine Freunde wieder zu Wurzl und Seppl zu machen und den König vom Husten zu befreien.

Tränkler bezog die Kinder geschickt in sein Theater ein und machte den Unterschied zwischen Gut und Böse deutlich. "Tränklers Märchenwelt" gastiert als nächstes am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Mai, jeweils um 16 Uhr an der Schule in Neudorf.
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