TSV setzt auf eigene Jugend

Lokales
Pleystein
24.11.2014
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Die Fußballabteilung des TSV Pleystein ist stolz auf ihre sportliche Entwicklung. Sichtbar wird diese durch den Aufstieg der ersten Fußballmannschaft in die Kreisliga. Der Jubel bei der Aufstiegsfeier ist aber bereits verklungen.

Die aktuelle Platzierung gibt nicht mehr viel Grund zur Freude. Dennoch lassen die Fußballer der ersten Mannschaft mit dem Erhalt der Klasse das wichtigste Ziel nicht aus den Augen. Abteilungsleiter Josef Windirsch zeigte sich in der Jahreshauptversammlung aber überzeugt, mit der Einbindung der eigenen Jugend in das erste Team den richtigen Weg beschritten zu haben.

Zufriedener Spartenchef

In seinem Tätigkeitsbericht hob er die Fußballferienschule mit über 70 Teilnehmern und das Jugendturnier in Rimini als die sportlichen Höhepunkte hervor. Besonders zufrieden mache den Spartenchef die Tatsache, dass sämtliche Jugendmannschaften noch mit Pleysteiner Spielern antreten können und auf Spielgemeinschaften verzichtet werden kann. Neben dem sportlichen Geschehen standen auch gesellschaftliche Ereignisse im Fokus der Abteilung. Dazu gehörte der Sportlerball, das Bürgerfest oder der Multi-Kulti-Abend. Albert Striegl als Betreuer der zweiten Mannschaft berichtete, dass ein spielbereites Team oftmals nur durch Mitwirkung von Jugendspielern möglich war. Deshalb wurden in der zweiten Mannschaft 28 Spieler eingesetzt.

18 Bambinis

Die Betreuer der Jugendmannschaften sind zufrieden, dass heuer wieder eine "Bambini-Mannschaft" mit 18 Kindern auf die Beine gestellt wurde. Der Dank des Abteilungsleiters galt Walter Macell und Brian Henschel für ihre Bemühungen um den Nachwuchs.

Hans-Jürgen Schneider als Betreuer der Alten Herren sprach von einer schwierigen Saison, weil die Spieler oftmals als Ersatz im Seniorenbereich eingesetzt werden mussten. Tobias Wittmann gab den Kassenbericht für die Fußballabteilung ab. "Wenn das Wasser bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen." Mit diesen Worten forderte Bürgermeister Rainer Rewitzer, die erste Fußballmannschaft auf, den Klassenerhalt nicht abzuschreiben. Er lobte die Jugendarbeit, deren Erfolg sich an der Zugehörigkeit von über 120 Kindern und Jugendlichen im Verein zeige. Die Fußballferienschule nannte der Bürgermeister eine "tolle Sache". Neben dem sportlichen Engagement zeige sich die Fußballabteilung aber mit ihrer Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festen in der Großgemeinde. Für das nächste Jahr kündigte Rewitzer die Aufpflasterung der Straße beim Sportheim zur Geschwindigkeitsreduzierung und die Errichtung des Ballfangzaunes an. Für 250 Einsätze in der ersten Mannschaft wurde Josef Giehl ausgezeichnet. Dominik Namberger, auch schon 250 Mal in der ersten Mannschaft im Einsatz, war beruflich verhindert und erhält die Dankurkunde nachträglich.
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