Unbezahlbares Engagement

Bürgermeister Rainer Rewitzer, die Fraktionsvorsitzenden von CSU und Freie Wähler, Josef Windirsch und Claudia Poxleitner, Zweite Bürgermeisterin Andreas Lang (von links) und SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Ries (Sechster von links) freuen sich über die Auszeichnung der Feuerwehrleute. Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger (rechts) verlieh die Ehrenzeichen. Kreisbrandmeister Gerhard Gösl (Dritter von rechts), Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer (Fünfter von rechts) und Kreisbrandrat Richard Meier (Sieb
Lokales
Pleystein
12.11.2015
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Mit der Verleihung des Feuerwehrehrenzeichens in Gold und Silber würdigte die stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger den jahrzehntelangen aktive Dienst von Feuerwehrmännern aus Lohma, Burkhardsrieth, Vöslesrieth, Miesbrunn und einer Feuerwehrfrau aus Pleystein.

Die politische Führungsspitze des Landkreises Neustadt/WN wisse die freiwillige ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrkräfte zu schätzen, sagte die stellvertretende Landrätin. "Feuerwehrdienst ist eine Berufung", betonte Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer in seiner Ansprache, der gleichzeitig die Bemühungen der Stadt unterstrich, die Wehren bei Anschaffungen weitestgehend zu unterstützen.

Die Ehrung langjähriger aktiver Feuerwehrkräfte sei immer etwas ganz Besonderes, erklärte Kirzinger. Die Wehren garantierten das gesamte Jahr über die Sicherheit für die Bürger, unabhängig von der Tageszeit oder den herrschenden Wetterverhältnissen. Deshalb könne die Tätigkeit der Wehrleute auch einer ständigen Bereitschaft gleichgesetzt werden. Bei 40-jähriger aktiver Dienstzeit verdiene dies besonderen Respekt, betonte die stellvertretende Landrätin.

Die Arbeit bei der Wehr erfordere nicht nur Mut, sondern eine ständige Qualifizierung mit der Teilnahme an Übungen und Schulungen. Damit werde für die Menschen eine schnelle und professionelle Hilfe gewährleistet. Nicht jeder Einsatz könne nach der Rückkehr einfach "abgehakt" werden, sondern erfordere psychische Stabilität, sagte Kirzinger. Die stellvertretende Landrätin nannte den Dienst in den Wehren auch einen großen Beitrag zum Gemeinschaftsleben in den jeweiligen Ortschaften. Die Überreichung des Ehrenzeichens nach jahrzehntelanger Dienstzeit könne nur ein symbolischer Akt sein, weil das ehrenamtliche Engagement unbezahlbar sei.

Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte die Wehren der Großgemeinde unentbehrlich für den Schutz der Bevölkerung. Die Bürger könnten in dem Wissen leben, sich auf die Wehren verlassen zu können. Dabei werde der Brandschutz als originäre Aufgabe längst durch eine Vielzahl weiterer Tätigkeiten ergänzt. Für die notwendige Ausrüstung will die Stadt gerne aufkommen. Umgekehrt sei es erforderlich, dass die Wehrleute die Geräte auch beherrschen. Den Kommandanten und Ausbildern gelte deshalb der Dank für die Bereitschaft, die Leute entsprechend zu schulen und auf Einsätze vorzubereiten. Der Respekt der Stadt gelte den Geehrten für die Dienstleistungen über Jahrzehnte hinweg.

Kreisbrandrat Richard Meier erklärte, dass jeder Bürger dankbar sein müsse, wenn er einen Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau sehe. Es müsse allen klar sein, dass jeder Cent an Ausgaben für die Wehren berechtigt sei und den Bürgern zugute komme. "Die Anschaffungen sind für die Bürger, nicht für die Wehren", machte Meier deutlich.
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