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Lokales
Pleystein
25.03.2015
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Klare Stellung bezog Präses Pater Reinhold Schmitt in der Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie zu kirchlichen Themen. Zudem blickte Bürgermeister Rainer Rewitzer auf die Sanierung der Kreuzbergkirche.

"Die Kolpingsfamilie Pleystein erfüllt ihre Arbeit zum Wohle der Menschen im Sinne von Adolph Kolping." Mit dieser Überzeugung dankte Präses Schmitt den Mitgliedern für ihr Wirken im vergangenen Jahr. Bürgermeister Rainer Rewitzer verband die Arbeit der Kolpingsfamilie mit den Werten Menschlichkeit und Herzenswärme.

Die Zahl der Mitglieder im Gasthof "Weißes Lamm" war überschaubar. Zwölf Bürger einschließlich des Vorstands zeigten Interesse. Vorsitzender Thomas Müllner blätterte im Kalender 2014. Unter anderem habe sich die Kolpingsfamilie an den beiden Kreuzbergfesten beteiligt. Als großes Ereignis gehe die Feier zum 250-jährigen Jubiläum der Wallfahrt zum Kreuzberg mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in die Geschichte ein, sagte Müllner. Der Verein hat 49 Mitglieder.

Geschiedene im Blick

Präses Schmitt sprach die politische Situation im Nahen Osten an. Dort würden Morde "im Namen Gottes" geschehen, was auf keinem Fall verständlich sei. "Das ist furchtbar." Ein Problem sieht der Pater auch bei der Kirche: Damit meinte er den Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten. Ein Geistlicher könne vielleicht über manche sich daraus ergebenden Probleme hinweggehen, nicht aber die Spitze der Kirche. Die andeutungsweise angesprochenen Verfehlungen von Geistlichen nannte der Präses deren persönliches Problem, nicht das der Kirche selbst. Bei seinem Wirken in Pleystein sei er Menschen mit Ehrlichkeit, Gläubigkeit und Bodenständigkeit begegnet, lobte der Geistliche die Bevölkerung.

Bürgermeister Rainer Rewitzer dankte der Kolpingsfamilie für die Teilnahme an der Gedenkfeier für Pfarrer Losch in Rottendorf zu dessen 70. Todestag in der Hinrichtungsstätte in Berlin-Plötzensee. Für die Kreuzbergkirche kündigte das Stadtoberhaupt für dieses Jahr Sanierungsmaßnahmen durch Trockenlegung des Mauerwerks im Bereich Sockel, Kanalisations- und Spenglerarbeiten sowie den Einbau neuer Fenster an.

Fahrt nach Wien

Im Programm für 2015 stehen wieder der Termin Altkleidersammlung am 25. April, die Maiandacht in Vöslesrieth am 8. Mai, und im Herbst ein Vortrag zusammen mit dem Ortsverband der KAB über "Trickbetrüger an der Haustüre". Höhepunkt sei die Wien-Fahrt vom 16. bis 18. Oktober. Dabei biete die Kolpingsfamilie ein organisiertes Programm an und lasse aber viel Freiraum zur eigenen Gestaltung.
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