Vernissage der Ausstellung "Auf zu neuen Ufern" im Stadtmuseum
Kunst soll Menschen verbessern

Bis 15. Juli präsentieren Claudia Biller-Fütterer, Gerda Gillitzer und Jan Dolejs (vorne, von links, mit Blumen) unter dem Motto "Auf zu neuen Ufern" ihre Werke im Stadtmuseum. Bild: fjo
Lokales
Pleystein
02.05.2015
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Zwei charmanten Damen und einem liebenswerten Tschechen gelingt Kunst auf hohem Niveau. In ihren Werken liegt faszinierender Zauber und enorme Tiefe. Manches erschließt sich sofort, anderes erst bei genauer Betrachtung. Es gibt also viel zu sehen seit Mittwochabend, als das Trio zur Vernissage eingeladen hatte.

Den Werken lässt sich vom ersten Augenblick ansehen, mit welch großem Hang sie zu "Menschlichkeit, Bescheidenheit, ehrlicher Arbeit, Schönheit und Wahrhaftigkeit" entstanden. Denn die "Kunst sollte den Menschen verbessern", forderte Jan Dolejs, der in seinem Tun "eine Anbindung an die alte europäische Schule" als seine "Revolte gegen die nihilistischen Richtungen in unseren sehr angespannten Zeiten" sah. Die passende musikalische Umrahmung lieferte der Gast aus Pilsen an seiner E-Gitarre gleich mit.

Reiches Schaffen

"Auf zu neuen Ufern" lautet der Titel der grenzüberschreitenden Sonderschau, bemerkte Annemarie Woppmann vom Museums-Arbeitskreis in ihrer Einleitung. Einblicke in das reiche Schaffen der drei beteiligten Aussteller verband Bürgermeister Reiner Rewitzer mit der Begrüßung, da "die Kunst-Unikate für sich selbst" sprächen. Aufmerksam vernahmen die vielen Gäste Gerda Gillitzers Gedanken: "Ich wünsche mir von Herzen, dass an diesem neuen Ufer, Freude und Friede herrscht - und wir uns mit Toleranz und Respekt begegnen."

Sie dankte nicht nur ihrem Ehemann Josef und ihrem Sohn Wolfgang für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Realisierung. Dr. Peter Trstan leistete wertvolle Dienste als Dolmetscher, angesichts hochkarätiger Gäste auch aus dem böhmischen Nachbarland. An Claudia Biller-Fütterer lag - als Dritte im Reigen der Aussteller - die Moderation der Eröffnung.
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