Volkstrauertag: Redner vergleichen Terroranschläge mit Krieg
Der Geschichte Deutschlands stellen

Bürgermeister Rainer Rewitzer hielt die Ansprache zum Volkstrauertag. Bild: bey
Lokales
Pleystein
16.11.2015
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"Der Volkstrauertag mit seinem Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege ist mehr als ein Ritual. Er setzt vielmehr ein Zeichen der Bereitschaft, sich der Geschichte Deutschlands zu stellen." Mit diesen Worten stellte Bürgermeister Rainer Rewitzer bei der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal die Bedeutung des Datums heraus. Hauptmann Thomas Lauszus bezeichnete den Volkstrauertag als "Warnung an die kommenden Generationen".

Der Rathauschef stellte eine Verbindung zur Gegenwart her. Denn die Opfer der Terroranschläge von Paris müssten in dieses Gedenken mit einbezogen werden. "Wenn auch der Volkstrauertag seinem ursprünglichen Gedanken nach mit den Toten der beiden Weltkriege eng verknüpft ist, muss dessen Berechtigung auch noch heute ganz deutlich herausgestellt werden", sagte Rewitzer. Allein mit der Frage, ob die Schrecken der Vergangenheit nicht ruhen könnten, werde die Bedeutung des Gedenkens verkannt, weil Friede, Freiheit und die Achtung der Menschenrechte auch heute noch nicht als Selbstverständlichkeit gesehen werden.

Hauptmann Lauszus von der Ausbildungsunterstützungskompanie 122 in Weiden nannte den "Krieg die schlimmste Form der Gewalt zwischen Menschen". Die Vorstellungskraft eines jeden reiche nicht aus, um sich in die Lage der Menschen von damals hineinzuversetzen. Terror, wie am Freitag in Paris, sei mit seinem Schrecken und der Grausamkeit von einem Krieg nicht weit entfernt.
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