Wald spült Geld in die Kasse

voh1202plystadtrat_1.jpg
Lokales
Pleystein
12.02.2015
0
0

Pleystein beseitigt einige gestalterische Leichen aus der Bauleitplanung. Die Entwürfe sind nicht mehr zeitgemäß. Im Stadtrat gab es dafür grünes Licht. Einstimmig billigte das Gremium auch den Jahresbetriebsplan für den Kommunalwald 2015, der eine nachhaltige Nutzung beinhaltet.

Der Bebauungsplan "Pleystein - Baugebiet 2" entspricht als Relikt von 1962 mit seinen Festsetzungen nicht mehr dem heutigen Stand. Ebenso wird der Bebauungsplan "Pleystein - Schaufelstiel" aufgehoben, der nichts mit dem heutigen Siedlungsgebiet und der gleichnamigen Straße zu tun hat, sondern 1991 und 1992 am Hang in Richtung Schullandheim die planungsrechtliche Möglichkeit für die Errichtung einer Reha-Klinik schaffen sollte.

Entwurf aufgehoben

Geschäftsleiter Günter Gschwindler erklärte, dass der Bebauungsplan "Pleystein - Baugebiet 2" im Bereich Augustinerstraße noch heute Bestandskraft hat und somit auch bei baurechtlichen Entscheidungen für das Landratsamt Neustadt maßgeblich sei. Allerdings würde heute kein Bauwerber mehr so bauen, wie es der Bebauungsplan von 1962 vorschreibe. Deshalb sei es notwendig, den Entwurf im vereinfachten Verfahren aufzuheben. Mit einer Gegenstimme schloss sich der Stadtrat diesem Vorschlag an.

Nur wenige Pleysteiner werden sich daran erinnern, dass Anfang der 90er Jahre im Bereich der städtischen Weiheranlage links der Straße zum Schullandheim eine Reha-Klinik geplant war. Nachdem auch dieses Vorhaben nie mehr realisiert wird, soll der damals beschlossene Bebauungsplan "Pleystein - Schaufelstiel" im vereinfachten Verfahren ebenfalls aufgehoben werden. Einstimmig beschloss der Stadtrat, diesen Weg zu gehen.

Der Stadtwald wird mit seinen Erträgen auch in diesem Jahr wieder Geld in die kommunale Kasse spülen. Den Ausgaben in Höhe von rund 34 000 Euro für die Bewirtschaftung stehen Einnahmen in Höhe von rund 143 000 Euro gegenüber. Einstimmig billigte der Stadtrat den Jahresbetriebsplan 2015, der eine nachhaltige Nutzung des kommunalen Forsts beinhaltet.

Die Bürgerinformationsbroschüre von Pleystein und Georgenberg ist nach der Kommunalwahl im März 2014 nicht mehr auf aktuellem Stand. Bürgermeister Rainer Rewitzer regte an, die Broschüre eventuell gemeinsam mit der Nachbargemeinde neu aufzulegen. Nachdem sich in der Broschüre auch Firmen mit Anzeigen einbringen können, entstehen der Stadt keine Kosten. Bei einer Gegenstimme beschloss das Gremium das Interesse der Gemeinde Georgenberg auszuloten, ob von dort eine Beteiligung zu erwarten ist.

Wichtige Verbindung

Stefan Voit regte an, mit der Stadt Vohenstrauß Kontakt aufzunehmen, ob die Verbindungsstraße von der Kreisstraße in Richtung Gewerbegebiet "Gstaudach" nicht ausgebaut werden könne. Die Straße diene vielen dort angesiedelten Firmen als wichtige Verbindung, sei aber auf sieben Tonnen beschränkt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4090)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.