Wasser marsch

Ein Durchflussmessgerät zeigt den Wasserverbrauch in Hagenmühle und Radwaschen an. Sollte es zu einem Rohrbruch kommen oder der Wasserverbrauch schlagartig ansteigen, erhält Wassermeister Hubert Rewitzer (Dritter von links) eine SMS, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Die Verantwortlichen hörten den Erklärungen des Technischen Verwaltungsrats Manfred Meier (Dritter von rechts) aufmerksam zu. Bild: bey
Lokales
Pleystein
16.07.2015
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Der Ausbau der öffentlichen Wasserversorgung in Pleystein ist beendet. 99,9 Prozent aller Wohngebäude in der Großgemeinde werden jetzt von der Stadt versorgt.

Mit der Abnahme der Wasserleitung vom Druckerhöhungspumpwerk unterhalb Steinbach an der Kreisstraße bis Hagenmühle, Birkenbühl, Schafbruckmühle und Radwaschen ist das Gesamtprojekt fertiggestellt. Nur bei einem Anwesen ist der Anschluss technisch nicht oder wäre nur unter schwierigsten Umständen möglich.

Erfolgreiche Abnahme

Am Mittwochnachmittag nahmen Bürgermeister Rainer Rewitzer, Technischer Verwaltungsrat Manfred Meier, Wasserwirtschaftsamt Weiden und Geschäftsleiter Günter Gschwindler zusammen mit Vertretern der ausführenden Bauunternehmen und der Firma Bamler Bauingenieur die Arbeiten ab. Diese waren im Spätsommer 2014 ausgeschrieben und im September vergeben worden.

14 Firmen hatten ihre Angebote abgegeben, den Zuschlag erhielt Bau Wagner aus Waldmünchen. Unmittelbar nach Auftragserteilung starteten die Arbeiten. Unter anderem waren 5800 Meter Rohrgrabenaushub bis 2,50 Meter Tiefe, 2910 Meter Wasserleitungsrohre, 580 Meter Hausanschlussleitungen zu verlegen, 16 Absperrschieber, fünf Be- und Entlüftungsgarnituren einzubauen und 8 Unterflurhydranten zu setzen. Die Baukosten für die Wasserversorgung in den nördlichen Ortsteilen betrugen laut Ausschreibung 436 462 Euro. Die endgültige Abrechnung lag zum Zeitpunkt der Abnahme noch nicht vor.

Geld gut angelegt

Die Stadt hat für den Ausbau der öffentlichen Wasserversorgung seit 1987 rund 10 Millionen Euro ausgegeben und dafür rund 6,5 Millionen Euro Zuschüsse vom Freistaat erhalten. Diese Mittel sind nach Überzeugung des Rathauschefs und des Technischen Verwaltungsrats gut angelegt.

Arbeiten an einer Wasserversorgung können aber nach Meinung Meiers nie beendet sein. Der Blick sei bereits in der Gegenwart in die Zukunft zu richten.
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