Willibald Reil über Auszug der Schnitzer aus Museum
"Bedauerlich"

Lokales
Pleystein
25.11.2014
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Der Abschied der Pleysteiner Holzschnitzer aus dem Stadtmuseum (wir berichteten) sorgte für einigen Diskussionsstoff. Altbürgermeister Willibald Reil ist selbst Mitglied der Interessengemeinschaft. Er findet "es bedauerlich, dass sich das so entwickelt hat", sagte er am Montag auf NT-Nachfrage. Der alternativ angebotene Raum wäre zwar etwas abgelegen gewesen, "wir hätten dort aber reingehen können".

Denn: "Das Leben besteht aus Kompromissen." Letztendlich habe er sich gegen seine Schnitzer-Kollegen aber nicht durchsetzen können. Ob das nun "irgendwelche Folgen hat, möchte ich nicht beurteilen". Die Krippe mit 260 Figuren sei jedenfalls "vorerst eingemottet und wartet auf Aufstellung".

"Doch kein Rauswurf"

Ob Johann Walbrunn oder der Museumsarbeitskreis den Schnitzern zugesagt hatten, das jetzige Wohnzimmer im Stadtmuseum nutzen zu dürfen, wusste Reil nicht. Darüber klärte Gerhard Müller am Montag auf: "Das Versprechen kam nicht von Johann Walbrunn, sondern vom Museumsarbeitskreis." Und nachdem die Hobbykünstler ihre Sachen aus dem Gebäude geholt hatten, sei es ja eigentlich "doch kein Rauswurf", ruderte der Schnitzerchef zurück.
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