Zur Hilfe verpflichtet

Der VdK ehrte langjährige Mitglieder. Sitzend, von links: Elfriede Rewitzer, Pater Reinhold Schmitt, Christa Seibert, Heinz Bittner, Erika Schwarzbauer und Markus Biller. Bild: tu
Lokales
Pleystein
01.12.2015
2
0

Unter dem Motto "Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit" stand die Jahresschlussfeier des VdK am Sonntag im Hotel "Regina". Dabei standen Ehrungen im Mittelpunkt.

Orts- und Kreisvorsitzender Josef Rewitzer betonte nach dem Totengedenken in seinem sozialkritischen Referat, dass der VdK seit seinem Bestehen schon immer die Finger auf die offenen Wunden lege. "Der Auftrag des VdK ist und bleibt zeitlos zum Wohle der Bedürftigen. Wir sind verpflichtet zu helfen, wo immer im Sozialbereich Hilfe gefordert wird."

Gegen Ausgrenzung

"Die Ungleichheit wird immer größer, und der Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland ist stark gewachsen", monierte er. Zur Flüchtlingssituation sagte der Referent, dass der VdK Gewalt, Fremdenhass und Ausgrenzung von Asylbewerbern eine klare Absage erteile und sich zur Solidarität und Mitmenschlichkeit mit allen Flüchtlingen positioniere. "Unser Grundgesetz gibt Menschen, die in ihrer Heimat verfolgt werden, einen Rechtsanspruch auf Asyl."

Dann wies der Sprecher noch auf die erfreuliche Tatsache hin, dass elf Prozent der Bevölkerung der Großgemeinde Pleystein, also 260 Personen, dem VdK angehören, "was Spitze im Bezirk Regensburg und in Bayern ist". Erst vor Kurzem seien wieder zwei Neuzugänge verzeichnet worden. Rewitzer dankte seinen Mitarbeitern im Ortsverband und den Spendern der Sammelaktion "Helft Wunden heilen", die wieder ein großer Erfolg gewesen sei.

Höhepunkt der Feierstunde war die Auszeichnung treuer Mitglieder mit Dankurkunden und Ehrennadeln. Für 20 Jahre Verbandszugehörigkeit geehrt wurde Heinz Bittner, für 10 Jahre Christa Seibert, Elfriede Rewitzer und Markus Biller. Erika Schwarzbauer erhielt als ältestes anwesendes Mitglied Blumen.

Hort der Nächstenliebe

Die Frauen wurden mit blühenden Weihnachtssternen beschenkt, die Männer mit Brotzeitkörbchen. Bürgermeister Rainer Rewitzer stellte den VdK als eine Organisation heraus, die gerade in unserer unruhigen und schnelllebigen Zeit einen hohen Stellenwert innehabe. "In diesem Verband gehört gegenseitige Hilfe zu den Prioritäten. Jene Mitbürger, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, sind beim VdK bestens aufgehoben. Vielfältig wird hier immer wieder bewiesen, welch hohen Stellenwert die Unterstützung armer, kranker und behinderter Mitmenschen einnimmt." Pater Reinhold Schmitt würdigte die Arbeit des VdK aus christlicher Sicht als Hort der Nächstenliebe, Fürsorge und Hilfestellung.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.