Zwei Jahre Schönheitskur

Die Stadt lässt die denkmalgeschützte Außenfassade des Kreuzbergkloster ab Sommer sanieren. Im Vorfeld erneuert die Pleysteiner Baufirma Harald Bauer Kanal und Wasserversorgung. Diese Maßnahme gehört nicht zur Renovierung sondern ist normale Instandsetzung, informiert Bürgermeister Rainer Rewitzer (links). Bild: tss
Lokales
Pleystein
14.04.2015
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Der Kreuzberg ist das Pleysteiner Wahrzeichen und bereits von Weitem gut sichtbar. Am Kloster hat die Zeit jedoch deutliche Spuren hinterlassen. Deswegen gönnt die Stadt dem 113 Jahre alten Bauwerk eine Verjüngungskur.

Geplant sind drei Bauabschnitte. Derzeit bringen die Arbeiter der hiesigen Baufirma Harald Bauer schon einmal Kanal und Wasserversorgung auf Vordermann. "Das sind normale Instandsetzungsarbeiten", informiert Bürgermeister Rainer Rewitzer, die noch nicht zur Sanierung gehören. Dafür werden rund 15 000 Euro fällig.

Die denkmalgeschützte Außenfassade des Kreuzbergklosters soll bis 2017 saniert werden. Das 113 Jahre alte Bauwerk gehört der Kommune. Heuer stehen dafür im Haushalt 78 900 Euro und die kommenden beiden Jahre jeweils knapp 43 000 Euro. Auch Zuschüsse hat die Stadt bereits beantragt, die Bescheide stehen allerdings noch aus. "Die Ausschreibungen sind getätigt, die Vergaben laufen an. Die Maßnahme startet wohl im Sommer", hofft der Rathauschef.

Zum Zuge kommen Firmen aus der Region. Im Sockelbereich müssen die Fachleute zunächst die Mauern trockenlegen, soweit nötig. Die 53 Kunststoff-Fenster entsprechen nicht ganz dem Charakter des Gebäudes, Sprossenfenster aus Holz werden sie ersetzen. Hinzu kommen noch die Spenglerarbeiten. Ob das Salesianum wie vor einigen Jahrzehnten auch wieder Fensterläden bekommt, steht noch nicht fest.

Gleiche Farbe wie bisher

Zuletzt folgen dann Putz, Stuck und Farbe. Die Fassade wird wieder wie bisher gestrichen. Zuletzt waren die Maler vor fünf Jahren am Werk. Im ersten Bauabschnitt ist heuer die Südost-Seite an der Reihe, danach folgen Süden und Westen. "Alles wird nach Denkmalschutz-Vorgaben umgesetzt", erklärt Rewitzer. Die Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde bezeichnet er als problemlos. Der Pleysteiner Architekt Hans Sax betreut die Renovierung.

Einziger Bewohner ist übrigens Pater Reinhold Schmitt. "Es macht keinen Unterschied, ob einer oder fünf Patres darin wohnen. Wir wollen die Bausubstanz erhalten und das Erscheinungsbild des Klosters auffrischen. Es ist schließlich unser Wahrzeichen", findet das Stadtoberhaupt.
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