Auch Staatssekretär Albert Füracker dämpft Hoffnungen auf Zuschüsse für Sanierung
Freibad bleibt das Sorgenkind

Zum Abschluss seines Besuchs trug sich Staatssekretär Albert Füracker im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt ein. Bild: bey
Politik
Pleystein
22.04.2016
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"Ich möchte keine Hoffnung verbreiten, wo ich mich hart tue", dämpfte Staatssekretär Albert Füracker beim Besuch im Rathaus die Hoffnungen der Stadt auf eine finanzielle Unterstützung des Freistaats bei der Sanierung des maroden Freibads. Lob gab es aber für die Bereitschaft zur Haushaltskonsolidierung und zum Einstieg in die Städtebauförderung. Bürgermeister Rainer Rewitzer hatte Füracker die Sorgen und Nöte der Kommune dargelegt, ebenso aber auch die fortlaufenden Bemühungen mit Sparmaßnahmen wieder in eine finanziell gute Lage zu kommen.

Das Stadtoberhaupt macht deutlich, dass im Zuge der Einsparungen auch auf freiwillige finanzielle Leistungen verzichtet worden sei. Die Infrastruktur im Kernort Pleystein zeige gerade im Bereich Straßenbau erhebliche Defizite, betonte Rewitzer. Stolz stellte der Bürgermeister den hohen Erschließungsgrad in der Wasserversorgung heraus. Alle Maßnahmen seien über die Wassergebühren abgerechnet worden.

"Ein Freibad zu haben, ist eine schöne Sache", meinte Rewitzer bei der Überleitung auf das Sorgenkind am Sonnenhang. Nachdem bereits Finanzminister Markus Söder bei einem Gespräch mit Rewitzer eine deutliche Absage staatlicher Hilfen bei der Sanierung gegeben hatte, vermochte Füracker auch keine andere Einschätzung abzugeben.

Rewitzer bedauerte, dass die Stabilisierungshilfe des Freistaats von 250 000 Euro auf jetzt 50 000 Euro gesunken sei. Diese Gelder würden ausschließlich der Schuldentilgung dienen, informierte Füracker. Ausdrücklich befürwortete der Staatssekretär die Bemühungen der Stadt, in Autobahnnähe ein weiteres Gewerbegebiet auszuweisen.
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