Stadtrat Pleystein beschließt Sanierung der Kühbühler Quellen
Kunststoff statt Eisen

Geschäftsleiter Günter Gschwindler, Wassermeister Hubert Rewitzer und Bürgermeister Rainer Rewitzer öffneten den Sammelschacht der Kühbühler Quellen, um den Zulauf aus den Quellableitungen zu kontrollieren. Im Hintergrund sind im Gras die sogenannten Quellsteine zu sehen, die jeweils eine Quelle markieren. Das gesamte Gebiet ist eingezäunt. Bild: bey
Politik
Pleystein
14.10.2016
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Die Stadt Pleystein will die langfristige Sicherheit der Wasserversorgung durch Einbeziehung der Kühbühler Quellen erhalten. Dies erfordert eine Sanierung dieser Quellen.

Der Stadtrat beschloss daher einstimmig den Sanierungsplan der Bamler Bauingenieure GmbH. Für die Maßnahme werden 257 000 Euro einschließlich der Baunebenkosten fällig. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme wegen Verkeimung und einem Anstieg des Trübungswerts in den Kühbühler Quellen, was zeitweise den Erlass einer Abkochanordnung erforderte. Teilweise wurden die Quellen auch komplett vom Versorgungsnetz genommen.

Wasserqualität verbessern


Zur Verbesserung der Wasserqualität veranlasste die Stadt 2014, in einem Sammelschacht eine Desinfektionsanlage einzubauen. Nun sollen die Quellen 4 bis 6 saniert werden. Die wesentlichen Arbeiten umfassen den Austausch von alten Quellableitungen aus Eisen, eingebaut werden hochwertige Kunststoffleitungen. Die Rohrleitungslänge zur Erfassung aller Quellabflüsse beträgt 310 Meter. Darüber hinaus werden mehrere Sammelschächte erneuert.

Zusätzlich sind weitere Modernisierungsmaßnahmen vorgesehen, damit die Kühbühler Quellen auf Dauer genutzt werden können. Bei den Arbeiten werden die Eingriffe in Natur und Landschaft auf ein Minimum reduziert. Beim Tagesordnungspunkt "Änderung des Landesentwicklungsplans Bayern" votierten zwei Stadträte dafür, weil die Bewertungskriterien für eine "strukturschwache Gemeinde" wie Pleystein nicht nachvollzogen werden könnten.
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