Inline-Hockey Landesliga
Piranhas machen Titel perfekt

Die Pleystein Piranhas holten sich den Meistertitel in der Landesliga gegen die Dillinger Stingrays in einem spannenden Finale. Bild: ian
Sport
Pleystein
10.08.2016
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Die Inline-Hockeyspieler der Pleystein Piranhas hatten am Sonntag allen Grund zum Feiern. Sie gewannen im Finale gegen Dillingen Stingrays die Landesliga-Meisterschaft. Damit schließen sie eine nahezu perfekte Saison ab.

/Weiden. Am Ende gelang mit einem 11:3-Erfolg (3:0, 4:2, 4:1) gegen Südmeister und Titelverteidiger Dillingen souverän die 15. bayernweite Meisterschaft seit dem Liga-Beitritt 2002. Nach den Meistertiteln in der Regionalliga (2008, 2009, 2010, 2011), den vier Titeln in der Oberliga (2006, 2007, 2014, 2015) und den Erfolgen der Jugend und Schüler 2011 peilten die Inline-Hockeyspieler in dieser Spielzeit den fünften Titel in der Landesliga nach 2004, 2006, 2009 und 2013 an.

Am Sonntag bekamen es die Piranhas im Finale mit den Dillingen Stingrays zu tun. Beide Teams schossen in ihren Gruppen alles kurz und klein und dementsprechend war bereits im Vorfeld gegenseitiger Respekt vorhanden. Im neutralen Donaustauf kämpften sie um den bayerischen Landesliga-Titel, wobei beide das Aufstiegsrecht zur Regionalliga bereits erreicht haben.

Erstklassige Begegnung


Die Kontrahenten boten alles auf, was Rang und Namen hat, und die Zuschauer bekamen eine ruppige, aber erstklassige Begegnung zu sehen. Dillingen ging von der ersten Sekunde des Spiels an auf den Körper und versuchte durch Härte und viele kleine Nickligkeiten die Piranhas in ihrem Spielrhythmus zu stören. Die erfahrenen Schiris hatten anfangs Mühe mit der Begegnung, aber die Kampffische ließen sich nicht beirren und steckten die Härte einfach ein.

Bereits in der vierten Minute traf Stolz zum 1:0. Nachdem Waldowsky (5.) und Schopper (9.) die Führung in schneller Folge auf 3:0 ausbauten, kamen die ersten kleinen unfairen Aktionen der Stingrays auf. Der sehr gute Goalie Merz entschärfte im ersten Durchgang jede knifflige Situation und die Grün-Schwarzen hätten durch einen Lattentreffer und einen vergebenen Alleingang sogar mit fünf Toren in die Pause gehen können.

Im zweiten Abschnitt kam Dillingen heiß aus der Kabine und wollte sofort den Anschluss schaffen, aber Bienek hatte etwas dagegen und erhöhte bereits in der 22. Minute auf 4:0. Der postwendende Anschluss durch Seelmann in der 23. Minute schien die Piranhas nur kurzzeitig zu verunsichern, sie blieben ihrer spielerisch sauberen Linie treu. Als Schopper in der 29. und Bienek in der 31. Minute das Ergebnis auf 6:1 schraubten, schien sich schon so etwas wie eine Vorentscheidung anzubahnen. Meer verkürzte zwar noch auf 2:6 (31. Minute), aber Stolz traf kurz vor der Sirene zum 7:2-Pausenstand.

Konzentrierte Spieler


Die ersten Minuten im letzten Durchgang versuchten die Stingrays nochmal verzweifelt alles, um den Rückstand zu verkürzen. Die Piranhas spielten jedoch weiter aufmerksam und konzentriert, wohlwissend, dass auf der sehr kleinen Fläche in Donaustauf in nur wenigen Minuten ein Spiel gedreht werden kann. Aber nach einem Doppelschlag in der 49. und 50. Minute durch Waldowsky und Schopper resignierten die Stingrays. Seelmann setzte in der 54. Minute den Schlusspunkt für seine Farben, ehe Horn und Kick den Endstand von 11:3 herstellten. Der Rest des Spiels ging im Jubel der Piranhas und deren Anhänger unter.

Nach der tollen Saison und dem grandiosen Finale bekam Kapitän Dominik Held den Pokal, der nach diversen Feierlichkeiten im Stadion noch den Weg aufs Pleysteiner Bürgerfest fand. Bürgermeister Rewitzer gratulierte den Kampffischen auf der Bühne und sie feierten eine feuchtfröhliche Meisterparty.

Piranhas: Merz, Bienek (2 Tore/2 Assists), Groz (0/1), Schopper (3/0), Kick (1/0), Waldowsky (2/3), Horn (1/2), Zellner (0/1), Stolz (2/0), Walbrunn, Martin (0/2), Koppmann, Grimaldi, Held
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