TSV Pleystein
40 Jahre Skiclub

Mitte der 1980er Jahre nahmen einige Jugendliche des Skiclubs mit großem Erfolg an den Deutschen Meisterschaften in Grasski in Hamburg teil. Vorne die jungen Grasskiläufer Michael Lohr (links) und der heutige Bürgermeister Rainer Rewitzer, dahinter ihr Trainer Helmut Schön (links) und daneben Spartenleiter Hans Walbrunn. Archivbild: tu
Sport
Pleystein
04.06.2016
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Der Skiclub ist ein fester Bestandteil des traditionsreichen Turn- und Sportvereins 1902 Pleystein. Am Samstag, 2. Juli, feiert die Abteilung mit einem Sommernachtsfest im Hof des Cafés Enslein und im Herbst mit einem Kommersabend 40-jähriges Bestehen.

Chronist Wilhelm Hartung hat die Entstehungsgeschichte des Skiclubs dokumentarisch festgehalten. Die Sparte wurde am 8. Februar 1976 im Gasthof "Weißes Lamm" aus der Taufe gehoben.

Neue Maßstäbe


Zur Gründungsversammlung trafen sich Hans Walbrunn, Helmut Schön, Max Baierl, Anton Schön, Hans Reber, Josef Rewitzer, Albert Schopper, Gerhard Riedl, Manfred Güntner, Albert Stahl, Stefan Schön, Alois Hubmann, Hans Pflaum, Josef Müllner und Peter Siegl. Als Abteilungsleiter wurde Hans Walbrunn gewählt. Stellvertreter war Helmut Schön, Hauptkassier Max Baierl, Schriftführer Peter Siegl, Jugendleiter Hans Pflaum und Skiwanderführer Josef Rewitzer. Neben Schön als Trainer für den alpinen Bereich benötigte die Sparte weitere Übungsleiter. Max Baierl, Josef Rewitzer, Anton Schön und Hans Pflaum hatten sich bereit erklärt, die notwendigen Kurse zu besuchen. 1977 planten die Verantwortlichen Rennen zu Stadt- und Vereinsmeisterschaften. Während die Alpinen auf dem Fahrenberg beste Bedingungen hatten, mussten die Nordischen mit einem Gelände bei Pleystein vorlieb nehmen. 1979 entstand auf dem Mitterberg ein 50 Kilometer langes Loipennetz. Die Anschaffung eines Spurgeräts setzte neue Maßstäbe. Die immensen Ausgaben der TSV-Abteilung wurden ausschließlich durch Spenden und Festerlöse bestritten. Der sportliche Ehrgeiz nahm immer mehr zu. 1983 legte sich die Sparte Skiroller und Grasski zu. Der Trainingsfleiß zahlte sich besondern in der Disziplin Grasski aus. 1985 nahmen Michael Lohr, der im Mai 1992 tödlich verunglückte, und Bernhard Jentsch an der Deutschen Meisterschaft in Hamburg teil.

Die Förderung des Nachwuchses erbrachte die ersten Früchte auf nationaler Ebene. 1986 veranstaltete der Skiclub das erste B-Rennen und einen Pokallanglauf. Im gleichen Jahr wurde die Skibörse eingeführt. Ein nächster Meilenstein war der Kauf eines neuen Spurgeräts 1988.

Weitere Großprojekte waren 1992 der Bau einer Schutz- und Skihütte auf dem Mitterberg, die Anschaffung einer Zeitmessanlage und die Installation eines Lernlifts auf dem Fahrenberg 1996. In diesem Zusammenhang erwies sich Skilehrer Karl Walbrunn als echter Glücksgriff. Er war zudem einer der Hauptinitiatoren der Skikanonen im Ski- und Snowboardzentrum Fahrenberg.

Herz der Abteilung


Der Skiclub bietet von Januar bis Dezember ein abwechslungsreiches Programm an, darunter Lauftreffs, Radtouren, Wanderungen, Stadtläufe, Sommerfeste, Skigymnasitkstunden, Skihaserlbälle, Skikurse sowie Wettkämpfe auf dem Fahrenberg und dem Mitterberg oder die Nutzung des Bocklwegs als Loipe. Das Herz der Abteilung bildeten fast 30 Jahre Hans Walbrunn als Spartenleiter, Max Baierl als Schatzmeister und Helmut Schön als Chef der Alpinen. Fast genauso lange steht Max Müllhofer an der Spitzer der Langläufer. Von 2005 bis 2015 lenkte Robert Franz die Abteilung. Seit einem Jahr übernimmt Christian Enslein Verantwortung.
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