10. Multi-Kulti-Fest in Pleystein
Perfekte Gastgeber

Vermischtes
Pleystein
07.08.2016
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Lichterketten rund um den Stadtweiher sorgten für das passende Flair. Bilder: bey (4)

Das 10. Multi-Kulti-Fest in Pleystein liefert für die Chronik des Vereinskartells einige Superlative. Der Veranstalter verzeichnet nicht nur einen neuen Besucherrekord.

Schätzten die Verantwortlichen die Gästezahl im Vorjahr noch auf 5000, sprachen sie heuer von über 7000 Besuchern. Die Verkaufsstände waren meist schon gegen 21.30 Uhr leergekauft. Und die Sitzplätze bei den "Griechen", "Amerikanern" oder "Kroaten" waren Mangelware. Viele Gäste wanderten mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten umher, um irgendwo einen freien Platz zu ergattern.

Mit Showeinlagen auf der Bühne im Stadtweiher, vor dem Rathaus und einem etwas zu früh gezündeten Feuerwerk wurde das 10. Multi-Kulti-Fest unter dem Motto "Die Welt zu Gast am Rosenquarz" zu einen unvergesslichen Ereignis. Am Samstagvormittag herrschte auf dem Marktplatz und an der Kreuzberganlage geschäftiges Treiben. Die Mitarbeiter des Bauhofs lieferten die Bühne an, die Vereine bauten mit Hilfe ihrer Mitglieder die Stände auf. Bei der Feuerwehr Pleystein drehte sich ab dieser Zeit auch das Spanferkel, gut in Alufolie eingehüllt, vor den glühenden Holzkohlen.

"Pleystoiner Bläser" starten


Gegen 17.30 Uhr kamen die ersten Gäste. Die Autokennzeichen ESB, TIR oder NAB machten deutlich, dass der Bekanntheitsgrad des Multi-Kulti-Fests längst die Regionen fernab des Altlandkreises Vohenstrauß erreicht hat. Auch die Anwesenheit mehrerer Bürgermeister aus dem Landkreis Neustadt/WN zeigte den Stellenwert dieser Veranstaltung. Mit einem Standkonzert vor dem Rathaus eröffneten die "Pleystoiner Bläser". Dann zogen die Musiker zur Bühne im Stadtweiher.

Die Vereine präsentierten sich als perfekte Gastgeber. Den Griechenland-Stand gab es am Stadtweiher zu bestaunen. Wer dort einen Sitzplatz ergatterte, konnte sich glücklich schätzen, weil unmittelbar davor die "Seebühne" festgemacht war. Gegen 21 Uhr trat die Pleysteiner Prinzengarde, jahreszeitgemäß als Sommertanzgruppe, auf. Später waren die Sitzplätze und die Stehplätze bester Aussichtspunkt für das Feuerwerk.

In der Neuenhammer Straße ist es beim "Braumeister-Haus" sowieso immer eng. Am Samstagabend gab es dort am Stand "Amerika" für die Besucher fast kein Durchkommen mehr, denn nur ein Stück weiter entfernt sagten die Jäger mit entsprechenden Wildgerichten Waidmannsheil. Am Marktplatz lud die Feuerwehr zum Spanferkel vom Spieß ein. Das Weinzelt war zu später Stunde der ideale Treffpunkt bei den doch etwas kühleren Temperaturen.

Indische Köstlichkeiten


Die Kroaten verwöhnten die Besucher mit typischen Hackfleischspezialitäten. Im "Braumeister-Garten" war erstmals die Türkei vertreten. In der Kreuzberganlage gab es Crêpes, Berliner Currywurst, Lamm nach persischer Art und einen arabischen Honigkuchen. Etwas hinter dem Rosenquarzfelsen versteckt, entdeckten die Besucher indische Köstlichkeiten. Wer sich ein Dessert aus der Kühltheke vor dem Rathaus schmecken lassen wollte, tat gut daran, es als Vorspeise zu verzehren, denn nach einem Rundgang zu allen anderen Ständen wäre es zu spät gewesen.

Gegen 22 Uhr gab eine Trampolingruppe vom Studio Asantesana ein fetziges Gastspiel am Marktplatz zwischen Weinzelt und Musikbühne. Erst als es immer kühler wurde, leerten sich die Bankreihen. Die Katholische Jugend mit ihrem Sandstrand und der langen Theke samt Schilf- und Strohdekoration ließ sich davon aber nicht beeindrucken.
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