113 Rekruten legen feierliches Gelöbnis ab
„Wichtiger und wertvoller Dienst“

Nach dem Sprechen der Gelöbnisformel bestätigen Oberstleutnant Mario Brux (verdeckt) und Bürgermeister Rainer Rewitzer bei den Soldaten der Gelöbnisabordnung per Handschlag die Bereitschaft zum Dienst.
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Pleystein
26.02.2016
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Oberstleutnant Mario Brux und Bürgermeister Rainer Rewitzer schritten die Front der angetretenen Rekruten der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Panzergrenadierbataillons 122 Oberviechtach ab. Bilder: bey (2)

113 Rekruten legten am Donnerstag auf dem Marktplatz in Pleystein ihr feierliches Gelöbnis ab. Damit festigten die Verantwortlichen eine seit 1983 bestehende Verbindung.

78 Rekruten waren von der Ausbildungs- und Unterstützungskompanie des Panzergrenadierbataillons 122 aus Oberviechtach und 35 Rekruten von der 5. Kompanie des Logistikbataillons 472 aus Kümmersbruck. Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte diese festliche Zeremonie "die erneute Bestätigung einer gelebten Partnerschaft der Stadt Pleystein und des Panzergrenadierbataillons 122", aber auch ein Zeichen der Bereitschaft der Rekruten für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzustehen.

Bekenntnis zur Bundeswehr


Oberstleutnant Mario Brux, Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 122, forderte von allen Bürgern ein klares Bekenntnis zur Bundeswehr als Zeichen der Verbundenheit bei deren gefahrvollen Friedensbemühungen im Dienste Deutschlands. Mehrere Hundert Zuschauer nahmen an der Feier teil. Darunter waren die stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger, stellvertretender Landrat Jakob Scharf, Schwandorf, Bürgermeister Roland Strehl, Kümmersbruck, und der ehemalige Landtagsabgeordnete Georg Stahl.

Die Bundeswehr sei ein gerngesehener Gast, weil damit die Bedeutung der seit Juli 1983 bestehenden Patenschaft herausgestellt werde, betonte Rewitzer. "Für Sie ist die Ablegung des feierlichen Gelöbnisses ein besonderer Tag, weil Sie damit offiziell in die soldatische Gemeinschaft Ihrer Einheit aufgenommen werden", wandte sich der Bürgermeister zu den Rekruten. Gleichzeitig werde damit die Bereitschaft herausgestellt, für die Verteidigung der Werte des Grundgesetzes einzutreten.

Angesichts toter und verletzter Soldaten bei Auslandseinsätzen sei es notwendiger denn je, den jungen Männern und Frauen, die dafür bereitstehen, den Respekt zu zollen, bat der Rathauschef. Die Hochachtung aller Bürger gebühre den jungen Soldaten, weil deren Bereitschaft mit persönlichen Opfern verbunden sei. "Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Wehrdienst als sinnvolle Zeit und als wichtigen und wertvollen Dienst für unsere freiheitliche Demokratie erleben", schloss Rewitzer seine Ansprache.

Viele Zuschauer


Oberstleutnant Brux würdigte die Gelöbnisfeier am Pleysteiner Marktplatz als "Dokumentation einer langjährigen Patenschaft der Stadt zum Panzergrenadierbataillon 122". Die Präsenz der vielen Zuschauer, besonders aus der Bevölkerung, sei ein Zeichen der Einbindung der Soldaten in die Kommunen. "Die jungen Rekruten selbst stehen in der Tradition von Generationen von Soldaten der Bundeswehr, die bisher ihren Beitrag zur Sicherheit Deutschlands geleistet haben", betonte der Kommandeur. Damit sei die Bereitschaft zum Einsatz von Leib und Leben verbunden. Die Anwesenheit der eigenen Familien, Freunde, Bürger und Gäste aus dem öffentlichen Leben sei das Zeichen, für diesen Schritt deutlichen Rückhalt zu haben.

Panzergrenadier Marcus Pippardt schilderte den bisherigen Weg der soldatischen Ausbildung, die von Kameradschaft geprägt gewesen sei, die aber besonders zu Anfang auch mit viel bürokratischen Hürden gespickt war. Sein Dank galt nicht nur den Ausbildern, sondern auch der Stadt Pleystein für die Organisation eines "nicht alltäglichen Ereignisses".

Das Heeresmusikkorps Veitshöchheim gab der Gelöbnisfeier einen würdigen Rahmen. Vereine aus der Großgemeinde hatten zur Feierstunde auf dem Markplatz Fahnenabordnungen entsandt. Mit der Bayernhymne und der Nationalhymne endete das offizielle Gelöbnis, an die sich ein Empfang in der Turnhalle der Zottbachtalschule anschloss.
Die jungen Rekruten selbst stehen in der Tradition von Generationen von Soldaten der Bundeswehr, die bisher ihren Beitrag zur Sicherheit Deutschlands geleistet haben.Oberstleutnant Mario Brux
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