Abschied von Christa Wildenauer und Max Frischholz
Lehrer der alten Schule

Das Kollegium der Zottbachtal-Schule verabschiedete Max Frischholz (vorne, links) und Christa Wildenauer (vorne, rechts) in den Ruhestand. Bild: bey
Vermischtes
Pleystein
28.07.2016
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80 Jahre pädagogische Kompetenz verlassen die Zottbachtalschule Pleystein. Lehrerin Christa Wildenauer tritt nach 41-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Max Frischholz stand nahezu 39 Jahre am Pult vor der Klassen.

Am Montag wurden die beiden beliebten Lehrer bei einem Mittagessen im Kollegenkreis verabschiedet. Rektor Heinz Kett hatte für seine Laudatio in den Archiven des Schulamts wühlen lassen, um über den Werdegang von Wildenauer und Frischholz zu informieren.

Pleysteiner Karriere


So verbinde die beiden noch die "alte Lehrerausbildung" an der Pädagogischen Hochschule Regensburg, an die sich ein dreijähriger Vorbereitungsdienst anschloss. Wildenauer hat im September 1975 als Lehramtsanwärterin diesen Vorbereitungsdienst angetreten und war dann bis 1978 in Pleystein tätig.

Bis 1980 war sie Lehrerin auf Probe, um ab Mitte März 1980 verbeamtet zu werden, berichtete Kett den staunenden jungen Kolleginnen. Wildenauer habe nahezu eine reine "Pleysteiner Karriere" hinter sich, die sie nur von 1994 bis 1996 als Mobile Reserve in andere Schulhäuser des Landkreises führte.

Frischholz habe sich trotz seines jetzigen Wohnorts Pleystein nie von seinem Geburtsort Tröbes "abgenabelt" und damit eine "beharrliche Oberpfälzer Bodenständigkeit" bewiesen, sagte Kett. Als Lehramtsanwärter trat Frischholz Anfang Mai 1977 seinen Dienst als sogenannte "Zwischeneinstellung" an der Volksschule Eslarn an und war kurz danach bis Juli 1980 das erste Mal in Pleystein. Dann folgten im Jahresabstand Tätigkeiten in Tännesberg, an der Grundschule Neustadt/WN und in Weiherhammer, hier bereits als Mobile Reserve.

Vom Schuljahresbeginn 1983 bis 31. August 1989 lehrte Frischholz an der Grundschule Tännesberg. Am 1. September 1989 folgte schließlich der Wechsel zum jetzigen Dienstort, dem sich auch der "häusliche Wechsel" anschloss, merkte der Rektor an. Frischholz, den eine "Originalität" in vielfältiger Hinsicht auszeichne, sei in der Zottbachtalschule als "beliebter Pädagoge mit Herz" bekannt, werde als musikalische Fachkraft geschätzt, singe stimmgewaltig im Kirchenchor mit und sei ein gefragter Mundartdichter mit "rezitatorischer Brillanz".

Mit einem kleinen Frage- und Antwortspiel band Kett auch den Kollegenkreis in die Würdigung der Leistungen der beiden Ausscheidenden mit ein. Natürlich fehlten bei der Abschiedsfeier auch die Geschenke nicht. Konrektorin Christa Walbrunn überreichte Wildenauer einen "Mini-Hundertwasser-Turm", Frischholz erhielt unter anderem ein Fotoalbum mit Fotos aller Klassen und eigenen Bildern der Kinder.

Persönliche Erinnerung


Auf der Titelseite war das Foto der bunten Bretter zu sehen, die Frischholz sozusagen als persönliche Erinnerung am nördlichen Schuleingang zurücklässt. Isabelle Karl begleitete die Feier musikalisch.
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