Feuerwehr Miesbrunn
Vertrauen in bewährte Führung

Michael Puff (Zweiter von links) bleibt Vorsitzender der Feuerwehr Miesbrunn. Neuer Stellvertreter ist Jakob Bauer (Vierter von links). Die Mitglieder bestätigten Tobias Wittmann (Sechster von links) als ersten und Albert Striegl (rechts daneben) als zweiten Kommandanten. Die Chronik führt Michael Vogl (Dritter von links), die Finanzen verwaltet Herbert Zitzmann (Fünfter von links). Vereinsdiener ist Sandro Gössl (rechts). Neu ist Antonia Puff. Bürgermeister Rainer Rewitzer (links) und Kreisbrandinspektor
Vermischtes
Pleystein
21.11.2016
32
0

Die Miesbrunn Feuerwehrleute vertrauen bei Einsätzen weiterhin Kommandant Tobias Wittmann und dessen Stellvertreter Albert Striegl. In der Führungsriege gibt es einige neue Gesichter.

Miesbrunn. In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Völkl bestätigten die Teilnehmer einstimmig ihre Führungsspitze. 22 von 101 Mitgliedern waren gekommen. Vorsitzender bleibt Michael Puff. Neuer Stellvertreter ist Jakob Bauer nach dem Verzicht von Hermann Beigler auf eine Wiederwahl. Die Chronik führt weiterhin Michael Vogl, für die Finanzen ist wieder Herbert Zitzmann zuständig. Als Vereinsdiener fungiert Sandro Gössl. Die Kasse prüfen Robert Götzfried (wie bisher) und Manuela Vogl (neu).

Das Treffen war auch mit der Dienstversammlung verbunden. Die Wehr hat 32 Aktive, davon nahmen 13 teil. Sie bestätigten einstimmig Wittmann als Kommandant. Stellvertreter und Gerätewart in Personalunion ist wieder Striegl. Bürgermeister Rainer Rewitzer wünschte möglichst wenige Einsätze, im Ernstfall sachgerechte Entscheidungen und eine gesunde Rückkehr.

Bitte an die Jugend


Wittmann hob die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses hervor, auch wenn der in der Versammlung kaum zu sehen war. Unabhängig davon bat der Kommandant aber wieder um vermehrten Zuspruch der Jugend zur Ortsteilwehr. Auch die Aktiven sollten sich an Übungen besser beteiligen. Einsätze hatte die Wehr bei Fahrbahnreinigungen nach Unfällen und vor allem beim Großfeuer am 26. September zu leisten. Sein Dank galt Bürgermeister Rewitzer und dem Stadtrat für das "stets offene Ohr" bei Wünschen.

Zitzmann berichtete über die Finanzen. Die Einnahmen kommen überwiegend aus eigenen Veranstaltungen. Der Rathauschef wertete die einstimmigen Wahlergebnisse als Zeichen der Unterstützung durch die Mitglieder. Es sei erfreulich, dass in der Wehr das Gesellschaftliche, die Teilnahmen an kirchlichen Festtagen und auch die dienstlichen Aufgaben gleichermaßen wahrgenommen würden, sagte Rewitzer. Nach außen sichtbar werde dies, wenn die Fahne der Wehr mit einer Abordnung bei einem Termin vertreten sei. Der Bürgermeister sicherte zu, dass Kommune und Stadtrat sich der Verpflichtung, das notwendige Rüstzeug zu stellen, bewusst seien. Dabei müsse aber immer die entsprechende Finanzierung gesichert sein.

Hans Rewitzer lobte die Jugendarbeit, bat aber dennoch, die Bemühungen um weiteren Nachwuchs fortzusetzen. Ausdrücklich befürwortete der Kreisbrandinspektor die Einheit zwischen Feuerwehrverein und den Aktiven. Auch regelmäßige Leistungsprüfungen sollten auf den Dienstplänen stehen. Hinsichtlich des Eintrittsalters deutete Rewitzer Veränderungen an: Es werde künftig wohl daran gedacht, auch Kinderfeuerwehren zu bilden. Das Ende der aktiven Dienstzeit werde vom 63. auf das 65. Lebensjahr geschoben.

Lobenswertes Engagement


Die Schülerin Antonia Puff wurde als neues Mitglied aufgenommen. Vorsitzender Puff lobte dieses Engagement, weil es zeige, dass es neben Handy, Internet und Schule auch noch andere Interessen gebe.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.