Feuerwehr Pleystein eng mjit dem Kruezheiligtum auf dem ehemaligen Schlossberg verbunden
Partnerschaft mit Tradition

Unter Leitung von Kommandant Markus Völkl zogen am Montag bei strahlendem Sonnenschein, aber kühlem Frühlingswetter, rund 60 Feuerwehrleute und einige Ehrengäste vom Marktplatz auf den Kreuzberg. Bild: tu
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Pleystein
30.03.2016
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Seit über einem Jahrhundert sind das Kreuzheiligtum auf dem ehemaligen Schlossberg und die Feuerwehr Pleystein eng verbunden. Begründet wurde diese Partnerschaft nach dem verheerenden Großbrand vom 10. Juli 1901, der die halbe Stadt in Schutt und Asche legte.

Die damaligen Verantwortlichen der Wehr beschlossen am 21. August 1902, für die wiederaufgebaute Wallfahrtsstätte 1100 Mark für die Turmuhr zu stiften und zusätzlich eine Glocke zu beschaffen. Im Gegenzug versprachen die Augustinerpatres, alljährlich für die verstorbenen Feuerwehrleute ein heiliges Amt zu zelebrieren.

Seitdem sind der Kirchenzug und die weiteren kirchlichen und weltlichen Festivitäten an den Ostermontagen zu einer schönen Tradition geworden, wobei die Oblaten des heiligen Franz von Sales nach ihrem Einzug ins Kloster auf dem ehemaligen Schlossberg in 1965 dieses Brauchtum fortgesetzt haben.

Sonnig, aber kühl


Unter der Leitung von Kommandant Markus Völkl zogen am Montag bei strahlendem Sonnenschein, aber kühlem Frühlingswetter rund 60 Feuerwehrleute und einige Ehrengäste vom Marktplatz auf den Kreuzberg, angeführt von der Stadtkapelle mit klingender Marschmusik. Zum Eingang des Dank- und Gedenkgottesdienstes in der Wallfahrtskirche würdigte Pater Reinhold Schmitt im Namen des Ordens und der Bevölkerung die vorbildlichen Dienste der Feuerwehr, von denen auch Pfarrei und Salesianum profitieren würden. Der Geistliche stellte den heiligen Florian als Schutzpatron der Feuerwehrleute sowie als Nothelfer gegen Brandkatastrophen und die Hilfsbereitschaft der Feuerwehr in seinen Ausführungen heraus.

Floriansjünger ministrierten in ihren Uniformen, und die Fahnensektion hatte sich mit dem Vereinssymbol im Altarraum postiert. Die Lesung trug Martin Zehent vor, die Fürbitten Karl Herrmann. Der Kirchenchor umrahmte den Festgottesdienst im mit rund 170 Gläubigen bis auf den letzten Platz gefüllten Gotteshaus mit der "Missa Ad Praesepium" von Francesco Lorenzo Luciani.

Parade zum Feuerwehrhaus


Nach der Eucharistie marschierte die imposante Parade vom Stadtweiher aus rund um die Altstadt zum Feuerwehrhaus, wo in der ausgeräumten Fahrzeughalle der musikalische Frühschoppen über die Bühne ging. Unter der Regie von Markus Schulz spielte die durch einige junge Instrumentalisten verstärkte Stadtkapelle zünftig mit böhmischer und bayerischer Blasmusik auf.

Vorsitzender Max Zehent hieß die Einheimischen und die Urlauber sowie die Gäste aus der Region, darunter auch Abordnungen der Feuerwehren aus Waidhaus sowie Vöslesrieth, Spielhof und Bernrieth-Bibershof willkommen. Die Feuerwehr servierte neben den Getränken noch Weißwürste und Brezen. Bis in den späten Nachmittag hinein herrschte prächtige Stimmung im Feuerwehrdomizil.
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